Aktuelles von Bioland in Baden-Württemberg

Einladung zu "Bauer hält Hof" in Baden-Württemberg

Höfesterben, Lebensmittelskandale, Welthunger, Spekulation mit Acker und Lebensmitteln, Überdüngung, Tierfabriken, Gentechnik, patentierte Schweine und Monokultur auf den Feldern – ist das die Landwirtschaft, die wir unter anderem mit unseren Steuergeldern fördern wollen?
Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU kommt in die entscheidende Phase. Am 12. Oktober legte die EU-Kommission ihre Vorschläge öffentlich vor. Jetzt entscheiden die Regierungen in den EU-Länder und das Europäische Parlament über die Zukunft der Landwirtschaft bis 2020. Die deutsche Bundesregierung hat dabei großen Einfluss.

Verbraucher und Bauern werden jetzt gemeinsam aktiv und setzen sich zusammen für eine andere Agrarpolitik ein!

Deswegen startete die Kampagne "Meine Landwirtschaft" im Herbst 2011 die Aktion "Bauer hält Hof – Verantwortung für unser Essen – regional, in Europa und weltweit", in dessen Rahmen Bäuerinnen und Bauern dazu einladen, sich vor Ort auf den Höfen über die Agrarpolitik zu informieren und zu diskutieren. Einladung (pdf)

Auch Sie sind herzlich eingeladen, eine dieser Veranstaltungen zu besuchen:

Sa 28.01.2012, ab 10.30 Uhr Hof von Grieshaber & Schmid GbR 71254 Ditzingen, Im Weidle 3
Sa 04.02 2012, ab 10.30 Uhr Hof von Friedhard Bühler 71711 Murr, Hohenhartweg 14
Sa 11.02.2012, ab 10.30 UhrHof von Helmut Voltz, 71576 Burgstetten, In den Breitwiesen 1

Hintergrund zur Kampagne
Gemeinsam mit fast 40 Organisationen aus Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Kirche, Umwelt-, Natur- und Tierschutz mischt sich Bioland in die Diskussion um die Reform der EU-Agrarpolitik ein. Gerechter, gesünder, umweltfreundlicher soll sie werden. Unsere Steuergelder sollen Landwirten und Verbrauchern nützen und nicht Agrar- und Lebensmittelkonzernen. "Meine Landwirtschaft – Unsere Wahl" www.meine-landwirtschaft.de

Bundestagung der Lern- und Schulbauernhöfe

Erzeugnisse aus der Bioland Imkerei

Der Bauernhof passt ideal in die gegenwärtige Bildungslandschaft, die Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Leitbild hat. Diese Botschaft steht im Mittelpunkt der Bundestagung der Lern- und Schulbauernhöfe, die vom 10. bis 12. Februar 2012 in der Evangelischen Landjugendakademie Altenkirchen stattfindet.

Zur Eröffnung wird Thomas Griese, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Mainz, zu den aktuellen Entwicklungen des Lernortes Bauernhof Position beziehen. Weitere Themen der Veranstaltung werden sein: Pädagogische Projekte mit Schweinen, der Garten auf dem Lernort Bauernhof, tiergestützte Pädagogik.

Es werden aktuelle Modelle, Projekte und Praxisbeispiele vorgestellt, Anregungen und weitere Informationsmöglichkeiten gegeben. Die Bundestagung wird die Vernetzung der Lern- und Schulbauernhöfe in Deutschland weiter strukturieren und aufzeigen, dass Lernen auf dem Bauernhof ein interessanter Nebenerwerb für landwirtschaftliche Betriebe sein kann. 30 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland werden mitwirken.

Die Veranstaltung richtet sich an Bäuerinnen und Bauern, Pädagoginnen und Pädagogen, aber auch an Lehrkräfte und Vertreterinnen und Vertreter von Schul- und Agrarbehörden.

Das Programm der Veranstaltung und ein Anmeldeformular finden Sie unter: www.baglob.de

Weitere Informationen: Presseinfo (pdf)

Zukunft Säen -
wir säen, was wir in Zukunft essen wollen!

Zukunft säen!Woher kommen die Lebensmittel, was sind die Folgen der grünen Gentechnik, was bedeutet Saatgut aus ökologischer Züchtung? Diese Themen werden im Herbst auf Bioland-Höfen bei der Mitmach-Aktion "Zukunft Säen" erlebbar gemacht. Das gemeinsame Säen ist ein nachhaltiges Erlebnis und gleichzeitig eine politische Manifestation gegen Gentechnik nach dem Motto "wir säen, was wir in Zukunft essen wollen". Die Idee der Aktion "Zukunft Säen" hat Peter Kunz, ein biologisch-dynamischer Pflanzenzüchter aus der Schweiz, mit ins Leben gerufen. Mittlerweile beteiligen sich Bio-Bauern in zehn Ländern. Bioland unterstützt gemeinsam mit Demeter auch 2011 die erfolgreiche Aktion in Deutschland. Flyer als pdf

Dieser Schweizer biologisch-dynamische Pflanzenzüchter Peter Kunz, dessen Sorten über die Bioland-Handelsgesellschaft vertrieben werden, hat die Aktion mit ins Leben gerufen: "Hybridsorten aus dem Labor, die mit Verfahren aus der Gentechnologie manipuliert und bewusst unfruchtbar gemacht werden, gehören wenigen großen Konzernen. Sie werden auf größtmöglichen Ertrag und die Erfordernisse des konventionellen Anbaus ausgerichtet. Das passt nicht zur biologischen Wirtschaftsweise. Deshalb selektieren wir über viele Jahre Sorten, die eine hohe Ernährungsqualität garantieren, gut bekömmlich sind und auch in der Verarbeitung beim Bäcker bestehen."

Hier wurde 2011 bei Bioland in Baden-Württemberg Zukunft gesät.

88400  Biberach
Veranstalter: Bioland-Bauern Paula und Josef Weber zusammen mit den Evang. Heilig-Geist-Gemeinde und den Kath. Gemeinden St. Alban und St. Josef
Programm (pdf)
| Presseinfo
 

73642  Welzheim-Eberhardsweiler
Veranstalter: Bio-Arche Hof Vogel, Gerda und Gerhard Vogel, Lanzenhaldenweg 7, 73642 Welzheim-Eberhardsweiler, Tel: 07182/7882, www.biohof-vogel.de

72574  Bad Urach
Veranstalter: BruderhausDiakonie, Bleiche (Bioland), Martin Salzer
Uracher Bleiche 1, 72574 Bad Urach, Tel: 07125/947813, www.bruderhausdiakonie.de | Programm (pdf) | Presseinfo

72768  Reutlingen-Degerschlacht
Veranstalter: Bioland-Landwirt Thomas Fuhr in Zusammenarbeit mit rebio und Vollkornbäckerei Berger (Bioland-Vertragsbäcker)
72768 Reutlingen-Degerschlacht, Tel: 07472/9844-11
Programm (pdf) | Presseinfo | Fotos von der Aktion

Zukunft säen in Reutlingen

72076 Tübingen
Im Rahmen der Veranstaltung berichteten die Landwirte der "Tübinger Bio-Bauernmilch" Aktuelles über den Fortgang des Milchprojekts.
Veranstalter: Bioland-Hof Eckart Wizemann, Waldhausen 5,
72076 Tübingen, Tel: 07071/600242
Presseinfo | Programm | Fotos von der Aktion

Zukunft säen in Rübingen

Fr 12.11.2011, 13 Uhr
74336  Brackenheim - ZUKUNFT SÄEN - Gemeinsame Sä-Aktion 
Gemeinsames Säen für Groß und Klein.
WINO Biolandbau & Biofurche Zabergäu, Gabriele und Jürgen Winkler
74336 Brackenheim, Tel: 07135/93767-0, www.wino-oekolandbau.de 

Zukunft säen bei WinoZukunft säen bei WinoZukunft säen bei WinoZukunft säen bei Wino

Interessierte Betriebe, die eine Aktion ZUKUNFT SÄEN durchführen möchten können in der Geschäftsstelle einen Leitfaden zur Durchführung der Säaktionen anfordern. Ansprechpartnerin zu Zukunft Säen!-Aktionen in Baden-Württemberg: Anja Kirchner, Tel.: 0711/550939-46, Email: anja.kirchner .at. bioland.de

Hier wird Zukunft gesät.

Wir setzen Zeichen - wir säen Zukunft!

Impressionen von Zukunft Säen unter www.avenirsem.ch
Hier finden Sie Zeitungs-Berichte über Sähaktionen: http://08.avenirsem.ch/index.php?article_id=374&clang=0

Infos und Impressionen von den Zukunft Säen! –
Aktionen 2010 auf Bioland-Höfen

Tipp: Zum Bilder-Ansehen erstes anklicken und dann rechts auf "Weiter"

Bioland-Hof Iris und Fritz Klein,
97877 Wertheim – Sachsenhausen, www.lupinenkaffee.de [Presse-Info]

Bioland-Gärtnerhof Andreas Werner,
72820 Sonnenbühl – Genkingen, www.bioland-alb.de [Presse-Info]

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Bioland-Hof Georg Weith in Zusammenarbeit mit der Bioland-Bäckerei Buck.
89129 Langenau – Göttingen, [Presse-Info]

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Untermühlbachhof Wälder GbR zusammen mit dem BUND Villingen
78112 St Georgen – Peterzell 

Gut Hohenroden, Philipp v. Woellwarth
73457 Essingen, [Presse-Info]

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Bioland-Hof Andreas Gruel zusammen mit Bioland-Bäckerei Scholderbeck, www.scholderbeck.de
73277 Owen, www.biolandhof-gruel.de, [Presse-Info]

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Von Russland auf die Alb: Die Ur-Linse

Im Dezember 2007 sorgte die Meldung für Aufsehen: in der Wawilow-Genbank in St. Petersburg hat die "Öko- Erzeugergemeinschaft Alb-Leisa" zwei unwiderruflich verloren geglaubte Alb-Linsen-Sorten des Haigerlocher Pflanzenzüchters Fritz Späth wieder gefunden.

Seitdem wurden aus ein paar hundert Samenkörnern in sorgfältiger Arbeit Schritt für Schritt größere Mengen an Saatgut gezogen. Dieses Frühjahr konnten endlich so viele der "kleinen" Späth'schen Alb-Linse gesät werden, dass ab Herbst dieses Jahres erstmals ausreichend Alb-Leisa für eine Vermarktung zur Verfügung stehen.

Dominik Tress, Dr. Christian Eichert, Simon Tress und Daniel Tress
Dr. Christian Eichert mit
Dominik, Simon und Daniel Tress

Partner der Öko-Erzeugergemeinschaft ist inzwischen Familie Tress vom Biohotel Rose in Hayingen- Ehestetten. Auf ihrer Speisekarte ist die Späthsche Alb-Linse fester Bestandteil für unverfälschtem regionalen Geschmack. Das neuestes Produkt "Küchenbrüder" der Familie Tress ist inzwischen im Handel: "Frische Bioland- Alb-Suppe mit Alblinsen, Albdinkel und Albspeck". Über 90 % der Zutaten für diese Suppe stammen aus einem Umkreis von 30 km rund um die Suppenküche in Ehestetten auf der Schwäbischen Alb. Die Suppe wird noch klassisch mit einer Mehlbrenne zubereitet. Die Linsen stammen natürlich von der Öko-Erzeugergemeinschaft Alb-Leisa, der Dinkel von der Staatsdomäne Biolandhof Maßhalderbuch und der Speck vom Biolandmetzger Allmendinger in Sonnenbühl. Da weiß man, was man auf dem Teller hat ;-)

» Presse Info, Presseinfo Erzeugergemeinschaft Albleisa, Presseinfo Hotel Rose
Weitere Infos: www.alb-leisa.de, Biohotel Rose, Küchenbrüder und Linsen Rezept

Bioland-Wintertagung: Viel los und tolle Stimmung

Bioland Pioniere
Bioland Pioniere treffen sich in Bad Boll
Wie immer zu Anfang des neuen Jahres kamen im Februar die Bioländerinnen und Bioländer aus Baden-Württemberg in Bad Boll zusammen, um Fachthemen zu diskutieren, sich auszutauschen und gemeinsam einen geselligen Bioland-Kulturabend zu verbringen. In diesem Jahr war die Resonanz der Mitglieder besonders groß und etwa 250 Mitglieder, ReferentInnen und MitarbeiterInnen sorgten in der Akademie für ein volles Haus.

Los ging's am Montag mit einem Politischen Frühschoppen zur zukünftigen Agrarpolitik im Ländle, im Bund und in der EU. Dr. Felix Prinz zu Löwenstein vom Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft und Thomas Berrer, Referatsleiter Pflanzenbau im Landwirtschaftsministerium diskutierten, wie es für die Region und den Ökolandbau weitergeht. Bei der Landesmitgliederversammlung resümierten Vorstand und Dr. Christian Eichert vor voll besetztem Festsaal die Lage im Verband vor der BDV, das Geschäftsstellen-Team stellte sich vor und langjährige Mitglieder wurden geehrt. Nach einem festlichen Abendessen fanden sich die TeilnehmerInnen für eine Reise durch 40 Jahre Bioland beim Kulturabend zusammen. Mit Fotos, Interviews und kulinarischen "Probiererle" stellten sich alte wie neue Mitgliedsbetriebe vor. Der "schwäbische Barde" Bernhard Bitterwolf sorgte mit seinen Darbietungen rund um historische bäuerliche Instrumente für beste Unterhaltung.

Viele Pioniere aus dem ganzen Bundesgebiet waren extra für das Jubiläum nach Bad Boll gekommen, genossen das gemeinsame Wiedersehen und ließen alle an ihren Erinnerungen an die Pionierzeit teilhaben.

Mit einer Debatte zu den Entwicklungspotenzialen und Werten unseres Verbands startete am Dienstag das vielseitige Programm der Fachtage. Die Referenten Christian Hiss von der Regionalwert GmbH in Freiburg und Jan Plagge, zu diesem Zeitpunkt noch Leiter der Bioland-Beratung, inzwischen Präsident des Bioland Verbands, gaben wichtige Impulse. Aktuelle Fragen aus Ackerbau und Tierhaltung wurden neben Verarbeitung, Vermarktung und Gemüsebau behandelt und auch spezielle Angebote wie Pädagogik, Naturschutz und Zukunft Säen stießen auf großes Interesse. Drei Tage voller interessanter Gespräche, Vorträge und einer tollen Stimmung ließ alle mit guten Erinnerungen und neuen Ideen für die Betriebe nach Hause zurückkehren.

Bitte schon mal vormerken: 2012 findet die Bioland-Wintertagung in Bad Boll vom 16. bis 18. Januar statt.

Energieberatung für den Biolandbau

Beratung für effizienten Energieeinsatz im ökologischen Landbau
in Zusammenarbeit mit dem Bioland Landesverband Baden-Württemberg e.V

Klimaschutz und schonender Einsatz fossiler Energieträger sind Bio-Betrieben ein selbstverständliches Anliegen. für diese Betriebe gibt es jetzt ein spezielles "Energieberatungsangebot". Es gibt dem Betriebsleiter ein Instrument zum effizienten Einsatz aller fossilen Energieträger an die Hand.

Im Zuge des Beratungsangebots wird aufgezeigt:

  • Wo wird wie viel Energie verbraucht?
  • Wie viel CO2 wird freigesetzt?

Dies wird für jeden Verbraucher und jedes Arbeitsverfahren aufgeschlüsselt dargestellt.
Wo liegen Einsparpotentiale, wie hoch sind diese?
Dazu erfolgt eine ergänzende betriebswirtschaftliche Aufstellung und Auswertung.

Insbesondere bei Bauplanungen sollte bereits im Vorfeld eine energetische Analyse durchgeführt werden, um energetische "Kuckuckseier" zu vermeiden.
Das Land Baden-Württemberg fördert bis zu 70% der Beratungskosten – dies gewährleistet eine kurzfristige Amortisation des Beratungsaufwands.

Energieberatung in Zusammenarbeit mit dem:

Bioland Landesverband
Baden-Württemberg e.V.

Tel. 0711-550 939-0
Fax 0711-550 939-50
Email: info-bwbioland.de

Internet: www.bioland-bw.de


Anfragen an:

Martin Haußecker, Dipl.-Ing.agr.
Längstalstr. 3, 74219 Möckmühl

Tel. 06298-1769, Fax 06298-929483
Email: biolandhof-milchstrasseweb.de

Zur Person:

Martin Haußecker bewirtschaftet mit seiner Partnerin einen 70 ha großen Bioland-Milchviehbetrieb mit Milchdirektvermarktung.
Nach dem Landwirtschaftsstudium in Hohenheim ist er in den elterlichen Betrieb eingestiegen und hat 1997 umgestellt. Seither begleitet ihn das Thema des effizienten Einsatzes von Energie in der Landwirtschaft mit den dazugehörigen Verbesserungsversuchen und technischen Tüfteleien ständig.

Nach der Fortbildung und Anerkennung zum "Energieberater in der Landwirtschaft" kam die Zusammenarbeit mit Bioland Baden-Württemberg zustande, eine Energieberatung anzubieten, die auf die Besonderheiten von Bio(land)betriebe speziell eingeht. Die Beratung zunächst in einem Pilotprojekt nur für Bioland-Betriebe in Baden-Württemberg angeboten, weil das Land 70% der Kosten übernimmt.

Nach einem Festpreis-Angebot und der Bewilligung des Zuschusses vom Land kann eine Energieberatung  losgehen. Alle Energieverbräuche wie Diesel, Strom, Heizöl, Gas, Holz usw. werden erfasst und den einzelnen Verbrauchern (z.B. Vakuumpumpe, Kühlung, Melkmaschinenreinigung, Schrotmühle, Beleuchtung) oder einzelnen Arbeitsschritten (z.B. Grubbern, Pflügen, Säen;…) zugeordnet. S gewinnt man einen Überblick, wo genau wie viel Energie verbraucht wird, wie viel CO2 und welche Kosten dabei entstehen.
Schließlich werden Optimierungsvorschläge entwickelt, Einsparpotentiale aufgezeigt und bei Investitionen die Amortisationsdauer berechnet. Der Betriebsleiter hat nun Grundlagen für weitere Entscheidungen.
Durch die hohe Bezuschussung der Energieberatung rechnet diese sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel recht kurzfristig.

Bioland – Wir arbeiten ohne Gentechnik

Wir arbeiten ohne Gentechnik Was genau sind eigentlich gentechnisch veränderte Organismen? Wie wirken sie auf Mensch und Natur, welchen Nutzen bringen sie und welche Risiken sind bekannt? Einmal in die Umwelt entlassen, sind sie nicht mehr rückholbar.
Informationen zum Thema "Gentechnik"
Bioland BaWü: Gentechnik und www.bioland.de

Tübinger-Bio-Bauernmilch

Die Tübinger Molkerei wird bald in Bodelshausen wieder auferstehen. Fünf Bioland-Landwirte wagen es, eine eigene Molkerei aufzubauen. Sie soll das Tübingen Milchwerk ersetzen, das aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen von der Molkerei Allgäuland Käsereien im Dezember 2009 geschlossen wurde.

Im Frühjahr 2011 wird mit der Abfüllung der Tübinger Bio-Bauernmilch in der neuen Molkerei auf dem Birkenhof in Bodelshausen begonnen.

Mit über 800.000 Euro Kapitaleinsatz haben die Landwirte eine Molkerei mit eigenständiger Milchverarbeitung aufgebaut. Über 250.000 Euro kamen dabei von Unterstützern aus dem potenziellen Kundenkreis, die das Projekt in Form von Genussrechten finanziell mittragen.
Die Milch wird dabei zukünftig unter dem neuen Namen "Tü-Bio" angeboten. Zwar besteht die Marke "Unsere Kleine Molkerei" weiterhin, jedoch wird die von der Firma Hirschburger in Kirchentellinsfurt aus vertriebene Milch im hohenlohischen Schrozberg abgefüllt und ist somit kein regionales Erzeugnis mehr.

Die Bio-Bauernmilch wird nach den strengen Bioland-Richtlinien erzeugt und mit ihrem natürlichen Fettgehalt als Vollmilch frisch abgefüllt – frei von Zusatzstoffen.

Wir sind Tü-Bio – die fünf Bioland-Landwirte

Unsere kleine Molkerei TeamFamilie Schäfer, Birkenhof Bodelshausen
Familie Eisler, Lindenhof Mössingen-Talheim
Familie Braun, Bioland-Hof Weilheim
Familie Braun, Bioland-Hof Wankheim
Familien Wizemann und Höhn, Waldhausen

Beteiligung

Als Form der Kapitaleinlage können von Verbrauchern sogenannte "Genussrechte" bezogen werden. Förderer und Unterstützer der regionalen Erzeugung können somit die Molkerei mitfinanzieren und das Eigenkapital der Gesellschaft aufstocken. Dafür erhalten sie eine Verzinsung von 3 Prozent. Alternativ ist geplant, dass die Mitfinanzierer mit Wertmarken ihre Milchrendite auch direkt als gesunde Bio-Milch erhalten können. Ausreichende Zusagen über 150.000 Euro an Privatgeldern liegen bereits vor. Mitmachen kann jeder, die Mindestbeteiligung liegt bei 500 Euro.

Infoflyer "Tü-Bio" als pdf pdf Dokument(3 MB)

Kontakt
Tübinger Bio-Bauernmilch GmbH
Thomas Schäfer
72411 Bodelshausen, Birkenhof
Telefon: 07471/7415108, Fax: 07471/7415109
www.tue-bio.de

Bioland - Ökologischer Landbau