Bioland Landesvorstand in Baden-Württemberg
Mit sehr großen Mehrheiten hat der Bioland Landesverband Baden-Württemberg auf seiner Landesmitgliederversammlung im Januar 2012 in Bad Boll einen neuen Vorstand gewählt: Zur Ersten Landesvorsitzenden bestimmten die Mitglieder die Bioland-Bäuerin Zilla Fröhlich aus Bingen-Hochberg auf der Schwäbischen Alb. Sie betreibt dort mit ihrer Familie einen Grünlandbetrieb mit Mutterkuhhaltung und Direktvermarktung. Die Wahl neuer Personen in den Vorstand war notwendig geworden, nachdem sich der bisherige Erste Vorsitzende, Berthold Weber, und drei seiner Beisitzer aus persönlichen und zeitlichen Gründen nicht für eine Wiederwahl in den ehrenamtlichen Vorstand zur Verfügung gestellt hatten. Für sein außerordentliches persönliches Engagement bei der Weiterentwicklung der Bioland-Gremien auf Bundesebene dankte die Versammlung dem scheidenden Landesvorsitzenden Weber mit überwältigenden Dankesworten. "Sein engagiertes und selbstloses Tun wird im Bioland-Gedächtnis haften bleiben", so die neue Landesvorsitzende Fröhlich in ihren Dankesworten. Ebenso dankte die Versammlung den drei ausgeschiedenen Beisitzern Sabine Batzill (Schlier), Christa Henzler (Denkendorf) und Jürgen Binder (Künzelsau) für ihr langjähriges und motiviertes ehrenamtliches Engagement.
Die "Bioländer" bestätigten Joachim Schneider, Ackerbauer und Hühnerhalter aus Rottenburg, in seinem Amt als stellvertretenden Landesvorsitzenden. Der Gemüsebauer Hubert Merz aus Neulußheim wurde in seiner Funktion als Kassier des Vereins erneut mit großer Mehrheit gewählt. Die neuen Beisitzer im Landesvorstand heißen Annette Klauß-Schelkle aus Wendlingen, Georg Weith aus Langenau bei Ulm sowie Rainer Kubach aus Langenbrettach. Der bisherige Beisitzer David Weber aus Maselheim bei Biberach wurde in seinem Amt bestätigt. "Die Bioland-Werte müssen uns ein wichtiger Kompass für unser Handeln sein", bekräftigte die neu gewählte Vorstandsvorsitzende Zilla Fröhlich. Sie werde sich dafür einsetzen, "dass wir uns gegenseitig bestärken und politisch dafür einsetzen, Verantwortung für die Erde zu übernehmen, die uns anvertraut ist".
Bioland steht für eine transparente Herkunft und eine enge Vernetzung von Erzeugung, Verarbeitung, Handel und einem werteorientierten Konsum. Zudem hat der Verband den Anspruch, die Ausrichtung der Agrarpolitik mit zu beeinflussen. In nächster Zeit wird es für den Verband darauf ankommen, den beschrittenen Weg der inneren Entwicklung des Gesamtverbandes weiter voranzubringen und gleichzeitig den ökologischen Landbau in Baden-Württemberg und die Position der Marke Bioland zu stärken. Mit dem siebenköpfigen neuen Vorstand hat der Bioland Landesverband Baden-Württemberg dafür ein schlagkräftiges und kompetentes Team gewählt, dessen Mitglieder in verschiedenen Regionen des Südwestens verwurzelt und vernetzt sind.

