Bioland Landes-Vorstand in Baden-Württemberg

Berthold WeberBerthold Weber

Erster geschäftsführender Vorstand
aus Bad Walsee (Betrieb mit Ackerbau, Saatgutvermehrung und Mutterkuhhaltung)

Mein Name ist Berthold Weber, ich bin verheiratet und habe 3 Kinder. Seit 1987 bin ich BIOLAND-Mitglied und bewirtschafte in Bad Waldsee einen Gemischtbetrieb. Begonnen haben wir mit der Bewirtschaftung von 35 ha und mit 25 Milchkühen. Durch die Zupacht der Flächen am Kloster Reute ist unser Fläche mittlerweile auf 140 ha angewachsen. Die Milchviehhaltung haben wir 2000 aufgegeben und unsere Schwerpunkte liegen heute auf der Getreide-, Leguminosen- und Hanfvermehrung, einer kleinen Mutterkuhherde mit "Pustertaler Schecken" und der Vermarktungskooperation für Getreideprodukte mit anderen BIOLAND-Betrieben. Zwischen 2001 und 2004 war ich als BUS-Trainer tätig.

„Ich trete das Amt des 1. Vorsitzenden an, mit dem Ziel den Landesmitgliederbeschluss "Personal- und Finanzhoheit’" für den Landesverband Baden-Württemberg umzusetzen. Wichtig ist mir, das hohe Ansehen des BIOLAND-Warenzeichens zu bewahren und eine Wertediskussion anzustoßen. Denn BIOLAND ist mehr als nur der größte Öko-Anbauverband, BIOLAND ist aufgrund seiner demokratischen Strukturen etwas Besonderes. Deshalb  liegt es mir am Herzen das faire Miteinander voranzutreiben.“

Joachim SchneiderJoachim Schneider

Zweiter geschäftsführender Vorstand
aus Rottenburg am Neckar (Ackerbaubetrieb mit Legehennenhaltung und Beiratsmitglied der Erzeugergemeinschaft "rebio GmbH")

Mein Name ist Joachim Schneider, 49 Jahre, ich bin verheiratet und habe 2 Kinder. Unser Hofgut Kilchberg liegt im Neckartal zwischen Tübingen und Rottenburg und wurde 1972 auf BIOLAND umgestellt. Betriebsschwerpunkte sind Ackerbau und Legehennenhaltung sowie der Vertrieb von Eiern und einem Trockensortiment an den Einzelhandel. Zudem bin ich Gesellschafter der EZG rebio und sitze dort im Beirat.

„Ich habe das Vorstandsamt des 2. Vorsitzenden aus Verantwortung für den BIOLAND-Verband übernommen. Ich möchte mit meinem Engagement die BIOLAND-Mitglieder und ihre Betriebe mit ihren Bedürfnissen wieder in den Mittelpunkt des Verbandes rücken.“

Hubert MerzHubert Merz

Dritter geschäftsführender Vorstand
aus Neulußheim (Betrieb mit Gemüsebau und Geschäftsführer der Bioland Obst und Gemüse Erzeugergemeinschaft)

Mein Name ist Hubert Merz, ich bin verheiratet und habe 2 Kinder. Seit 1993 gehöre ich dem Bioland- Verband an und bewirtschafte zusammen mit meiner Familie und Mitarbeitern unseren Gemüsebau-Betrieb. Gemeinsam kümmern wir uns um Kleegras, Getreide, Kartoffel, Feldgemüse, Lagerung, Aufbereitung und Vermarktung. Für die Bioland Obst und Gemüse Erzeugergemeinschaft bin ich seit der Gründung 1998 als Geschäftsführer tätig und betreibe mit Partnern verschiedene Photovoltaik- Anlagen.

„Gerne möchte ich mich für unseren Bioland- Verband einbringen und besonders die Kommunikation und Zusammenarbeit auf Mitgliederebene fördern. Bioland soll auch zukünftig ein bäuerlich engagierter, starker und selbst bestimmter Verband bleiben.
Besonders liegen mir die Marke Bioland und die regionale Vermarktung der Produkte der Bioland- Betriebe am Herzen.“

Erweiterter Landesvorstand

Christa HenzlerChrista Henzler

aus Denkendorf (Ackerbau, Grünland)

Ich bin Christa Henzler und bewirtschafte seit 1995 mit meinem Mann in Denkendorf (Kreis Esslingen) einen BIOLAND-Gemischtbetrieb mit Ackerbau, Feldgemüse, Grünland, Milchvieh, Hühnern, Schweinen und Direktvermarktung. Zusätzlich habe ich mir ein Standbein mit Führungen für Schulklassen und Kindergeburtstagen geschaffen. Wir haben vier Kinder.

„Mein erneutes Engagement als Beisitzerin im Landesvorstand ist mit der Hoffnung auf einen starken und ausschließlich im Interesse der BIOLAND-Bauern handelnden BIOLAND-Verband verbunden.“

Sabine BatzillSabine Batzill

aus Schlier bei Ravensburg (Gemischtbetrieb)

Ich bin Sabine Batzill aus Oberschwaben, von Beruf Landwirtschaftsmeisterin. 1981 ist es meinem Mann und mir gelungen, einen Bauernhof, den Rösslerhof, von der Benediktinerabtei Weingarten zu pachten, und natürlich war es klar, dass es ein BIOLAND-Hof sein sollte. Fast 20 Jahre haben wir diesen Gemischtbetrieb mit Schwerpunkt Milchviehhaltung und Getreideanbau bewirtschaftet und wurden auch noch mit 4 Kindern gesegnet. Aus familiären Gründen mussten wir den Betrieb abgeben und haben einen kleinen 9ha Hof gekauft, den wir in Kooperation mit dem Rösslerhof betreiben. Vormittags arbeite ich in der BIOLAND-Gärtnerei am Rösslerhof. Durch die Verkleinerung unseres Betriebs bot sich mir die Gelegenheit, mich ehrenamtlich zu betätigen. Seit 1999 engagiere ich mich im Landesvorstand, als Bundesdelegierte und in der BIOLAND-Anerkennungskommision. Im "Bündnis gentechnikfreie Anbauregion Bodensee-Allgäu-Oberschwaben" versuche ich mit vielen ideenreichen und besorgten Menschen unsere Region vor dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu bewahren.

„Ich möchte daran mitarbeiten, dass die Wünsche der Mitglieder nach regionaler Selbstbestimmung und guter, effektiver Zusammenarbeit auf Bundesebene innerhalb des Verbandes zu einem für alle Seiten positiven Ergebnis führen, damit wir uns wieder unseren originären Aufgaben als Bioländer widmen können. Ich wünsche ich mir, dass sich möglichst viele Mitglieder an den Entwicklungen und Diskussionen im Verband beteiligen und ihre Ideen einbringen. Denn die Stärke von BIOLAND sind die vielen Menschen, die Ideen und Gedanken entwickeln und weitertragen zum Nutzen von allen.“

Jürgen BinderJürgen Binder

aus Rottenburg (Imker)

„Warum biologische Bienenhaltung, wenn doch die Bienen sowieso überall hinfliegen?
Jeder Imker sieht sich dem Kunden gegenüber mit dieser Frage konfrontiert. Meine Antwort ist zugleich mein Motiv, überhaupt Bioland-Imker zu sein: an dieser Wirklichkeit sieht man, dass die landwirtschaftlichen Produktionszweige nicht isoliert voneinander betrachtet werden dürfen. Wer Pestizide ausbringt, vergiftet das Trinkwasser von allen. Wer Insektizide ausbringt, gefährdet die Bienen. Daher meine ich: wir brauchen nicht nur eine kulturelle Neubesinnung auf eine vorausschauende und vorsorgende bäuerliche Ökonomie, sondern auch eine Agrarwende auf 100% der Anbauflächen. Dann können die Bienen auch tatsächlich wieder sorglos überall hinfliegen. Gleichzeitig denke ich, dass wir das Mantra von der Konkurrenzfähigkeit auf den Weltmärkten brechen sollten. Die Zukunft der Ernährung liegt in der regionalen Erzeugung, Vermarktung und Versorgung der Bevölkerung bei uns und überall auf der Welt. Hier könnten Bioland und unsere Kollegen von anderen Bioverbänden Vorreiter sein und zeigen, wo’s lang geht.

David WeberDavid Weber

aus Mettenberg bei Biberach (Milchvieh, Ackerbau, Muttersauhaltung)

Mit 23 Jahren bin ich das jüngste Vorstandsmitglied. Mit meinen Eltern und meinem Onkel bewirtschafte ich einen seit 1989 umgestellten größeren Biolandbetrieb. Ich bin für den Außenbereich und die Milchviehhaltung verantwortlich.

„Als Vorstand möchte ich mich für die Umsetzung der LMV-Beschlüsse zur Organisationsentwicklung und für eine Transparenz der Bioland-Warenflüsse einsetzen, um Bioland auch als Premium-Bio-Marke zu etablieren.“

 
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