Landesverband Baden-Württemberg
Presseinformation
Gans lecker: Bio-Geflügel
Stuttgart (pm), 3.12. 2004 Pute, Ente und Gans sind als Weihnachtsbraten heiß begehrt. Doch 98 Prozent des Geflügels stammt aus Massentierhaltung – mit all ihren Nachteilen. Bei Feinschmeckern und Tierfreunden kommt daher nur Bio-Geflügelfleisch auf den Tisch.
Die baden-württembergischen Bioland-Geflügelhalter halten ihre Tiere artgerecht und füttern sie nach den strengen Auflagen des Bioland Verbandes. Das Federvieh hat deutlich mehr Platz als in der konventionellen Haltung. Außerdem bekommen Gans und Co. regelmäßig Freilauf. So bewegen sich artgerecht gehaltene Tiere mehr, bleiben fit und robust. Solch aktives Geflügel bildet – anders als in konventioneller Haltung – ein feinfaseriges, festes, aber zartes Fleisch, das beim Braten wenig Wasser verliert.
Fischmehl, Futtermittel aus der Dritten Welt und vorbeugende Antibiotika sind in der Bioaufzucht tabu. Stattdessen steht neben Kräutern und selbst gefangenem Klein-Getier vor allem Getreide auf dem Speiseplan. Das Futter stammt zum großen Teil aus dem eigenen Betrieb und ist gentechnikfrei. Wachstumsförderer gibt es nicht. Bei dieser Mast ohne Hast lebt das Federvieh im Schnitt doppelt so lange wie konventionell gehaltene Tiere. Ein Masthähnchenleben währt sogar dreimal so lange.
Bewusste Genießer entscheiden sich also bei ihrem Festtagsbraten für Bio-Fleisch. Das beruhigt nicht nur das Gewissen, sondern garantiert auch eine höhere Fleischqualität – und ein einmaliges Geschmackserlebnis. Bioland-Geflügel gibt es überall in Baden und Schwaben. Viele Hofläden bieten die Möglichkeit, den Weihnachtsbraten ab Anfang Dezember vorzubestellen. Die Adressen und Öffnungszeiten der Hofläden sind unter www.bioland-bw.de abzurufen oder dem regionalen Bio-Einkaufsführer zu entnehmen. Diesen gibt es bei: Bioland Baden-Württemberg, Schelztorstr. 48, 73708 Esslingen, Tel.: 0711-550939-0, Fax: -50 , E-Mail: info-bw .at. bioland.de
