Landesverband Baden-Württemberg
Presseinformation
Heiß auf glücklichen Gänsebraten
Bioland-Gänse leben länger und glücklicher
Stuttgart, 9.11.2009. Zu Martini müssen die ersten Gänse ihre Federn lassen. Besonders gut für den Gaumen und das Gewissen sind Bioland-Gänse. Denn Bioland-Geflügelhalter halten ihre Tiere artgerecht auf der Weide. Als Wasservögel haben Bioland-Gänse stets Zugang zu offenem Wasser. Dort können sie sich an heißen Tagen abkühlen und ihre Federn pflegen. Außer Gras bekommen die Gänse ökologisch erzeugtes Getreide oder Erbsen und Bohnen. Gentechnisch veränderte Futtermittel sind bei Bioland ebenso wenig erlaubt wie Wachstumsförderer, künstliche Aminosäuren, synthetische Eidotterfarbstoffe oder Fischmehl. Jedes Jahr überprüft ein unabhängiger Kontrolleur, ob diese strengen Richtlinien auch eingehalten werden.

Etwa vier bis sechs Wochen vor Martini wird dann noch ein eiweißhaltiges Biofertiggetreide zugefüttert. "Im Unterschied zur konventionellen Haltung verwenden wir garantiert kein Gensoja", versichert Jungclaussen. Etwa 20 Wochen währt das Leben einer Bioland-Gans, eine konventionelle lebt dagegen nur 12 Wochen.
Nach etwa 20 Wochen ist eine Bioland-Gans schlachtreif. Ihre konventionelle Kollegin lebt dagegen nur zwölf Wochen. Ein aktives Federvieh bildet – anders als in der Massentierhaltung – ein festes, feinfaseriges, zartes Fleisch, das beim Braten wenig Wasser verliert.
Zu bekommen sind die schmackhaften Tiere direkt bei den Bioland-Gänsehaltern. Eine frisch aktualisierte Liste mit Anbietern von Martinsgänsen und Weihnachtsgeflügel findet sich unter www.bioland-bw.de/verbraucher/bioland-gefluegel.php. Aber auch viele Naturkostläden, Bio-Metzgereien und Hofläden bieten Bioland-Gänse an. Allerdings gibt es das kostbare Federvieh häufig nur auf Vorbestellung. Deshalb sollten Verbraucher bald nachfragen.
