
Landesverband Baden-Württemberg
Stuttgart (pm) 15.03.2010. Nicht jede Biogasanlage ist wirklich "Bio" oder ökologisch. Daher lädt der Bioland-Landesverband Biobauern und Interessierte zum Seminar "Biogas im Biobetrieb – Extreme vermeiden Klimaverantwortung wahrnehmen" am Mittwoch 24. März ein. Das Programm startet um 12.30 Uhr auf dem Bioland-Betrieb Frank Siefert in Münsingen-Bichishausen auf dem Steighof (Steighöfe 4). Dort können sich die Besucher eine Biogasanlage anschauen. Ab 13.30 Uhr finden Vorträge auf dem benachbarten Demeter-Betrieb Albrecht Freytag statt.
Bioland-Geschäftführer Matthias Strobl erläutert die Richtlinien des größten deutschen Ökoanbauverbandes für Biogasanlagen. Lothar Braun-Keller von der Leibertinger Biohöfe GbR thematisiert, warum und welche Erneuerbare Energien im Biobetrieb sinnvoll sind. Dr. Kurt Möller von der Uni Hohenheim referiert über die Auswirkungen der Vergärung auf Nährstoffflüsse, Bodenleben und Klimabilanz. Und Wendelin Heilig, Anbauberater beim Landratsamt Münsingen, berichtet, wie sich die vergorenen Reste einer Biogasanlage auf den Boden auswirken. Letztlich geht es darum, herauszufinden, unter welchen Bedingungen eine Biogasanlage gerade für die viehlosen Betriebe auf der Schwäbischen Alb wirklich umweltfreundlich ist.
Wer Interesse an dieser kostenlosen Veranstaltung hat, sollte sich unbedingt bis 22. März anmelden beim Bioland LV Baden-Württemberg, Tel.: 0711/550939-40, Fax -50