11. bis 12. Juni 2010 | Altenkirchen
Ort: Evangelische Landjugendakademie Altenkirchen
Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof e.V. (BAGLOB), www.baglob.de
Termine: "Ökolandbau - eine clevere Alternative"
07. Juni 2010 bis 11. Juni 2010, täglich jeweils um 10 Uhr und 13 Uhr
Das "Grüne Klassenzimmer"ist auf den Landesgartenschauen in Baden-Württemberg seit vielen Jahren eine feste Einrichtung für Schulklassen. Seit der Landesgartenschau Ostfildern 2002 wird das Projekt, das vom Kultusministerium gefördert wird, von der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH organisiert und personell betreut. In diesem Jahr findet die Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen statt.
Das Grüne Klassenzimmer hat sich zur Aufgabe gemacht "das Umweltwissen der Kinder und Jugendlichen zu mehren und das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Schutzes unserer natürlichen Ressourcen durch eigenständiges Forschen und Entdecken begreiflich zu machen". Bioland Baden-Württemberg unterstützt das Grüne Klassenzimmer bei der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen von Mitte Mai bis Mitte Oktober 2010.
Bioland bietet im Juni zehn Unterrichtseinheiten unter dem Titel "Ökolandbau – eine clevere Alternative" an. Die SchülerInnen lernen u.a. die natürlichen Stoffkreisläufe kennen, erfahren die wichtigsten Grundzüge des ökologischen Landbaus (z.B. Was ist eine Fruchtfolge) und lernen die Kennzeichnungen der Bioprodukte kennen.
Wer Interesse hat mit einer Schulklasse an einer Unterrichtseinheit teilzunehmen kann sich beim Organisationsteam des Grünen Klassenzimmers anmelden: Fördergesellschaft für die baden-württemb. Landesgartenschauen mbH, Email: GrueKla -at- fgs-landesgartenschau.de
Telefon (vormittags): 0711-72723461 Weitere Infos unter: www.fgs-gruenesklassenzimmer-bw.de
Ansprechperson Durchführung der Bioland-Unterrichtseinheiten: Anja Kirchner, T: 0711-550939-46, Email: anja.kirchner-bw -at- bioland.de
Bioland macht Schule ist zum fester Bestandteil der Wintertagung in Bad Boll. Aufgrund des verändertet Tagungskonzeptes wurden in diesem Jahr drei Blöcke angeboten.
Teil 1: Lernen durch Erleben …
Anja Kirchner führte kurz in das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ein und zeigte die Bedeutung des Lernort Bauernhofes für den Kompetenzerwerb der Kinder und Jugendlichen auf. Wieviele Möglichkeiten der Bauernhof Kindern bietet um Kompetenzen wie Selbstvertrauen, Wahrnehmungsfähigkeit oder Verantwortung übernehmen zu erlangen wurde dann in Gruppenarbeit deutlich. Die Ergebnisse zeigten dass er zahlreiche Angebote gibt mit allen Sinnen die ökologische Landwirtschaft erfahrbar zu machen und wichtige Schlüsselfähigkeiten zu lernen.
Teil 2: Exkursion zum Waldeckhof
Für TeilnehmerInnen immer wieder spannend ist zu sehen, wie andere Betriebe pädagogische Konzepte umsetzen. Deshalb gab es im Rahmen der Wintertagung erstmalig eine Exkursion zum nahegelegnen Waldeckhof in Göppingen. Neben der Integration von Langzeitarbeitslosen kümmert sich der Waldeckhof auf 45 ha um eine nachhaltige ökologische Landwirtschaft und um die Züchtung und Erhaltung bedrohter
Haustierrassen. Er ist seit Ende 2008 als "Arche-Hof" ausgezeichnet. Die Betriebsschwerpunkte sind Schafhaltung, eigene Käserei und der Verkauf der eigenen Produkte im Hofladen und im Hofcafé.
Karin Woyta und Uli Graneis zum Waldeckhof erläuterten bei einem Hofrudngang wie die pädagogischen Lerneinheiten auf dem vielseitigen Betrieb umgesetzt und wie Projekte mit Kindern und Jugendlichen gestaltet werden. Der Waldeckhof bietet u.a. Hofführungen, Projekttage, Kindergeburtstage, Ferienprogramme und Nachmittagsbetreuung an.
Teil 3: Die Kleine Schweineschule
Kerstin Gronbach präsentierte anschaulich ihre "Kleine Schweineschule" - wie aus einer Idee mittlerweile ein erfolgreiches, sehr gut nachgefragtes Projekt für Schulklassen entstanden ist.
Seit 1999 fährt sie mit ihrem "Bauernhof auf Rädern" in Schulen und Kindergärten und vermittelt Kindern aller Alterstufen spielerisch und praxisnah die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft, Natur und Nahrung. Ergänzt wird das Angebot der "Mobilen Schweineschule" durch Veranstaltungen auf dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb. www.schweineschule.de
Ausschnitt Programm der Wintertagung 2010
18 Vertreter von Bioland-Höfen, die bereits Aktionen für Schul- und Kindergartengruppen anbieten, trafen sich zum Erfahrungsaustausch. Es wurde schnell deutlich: So unterschiedlich die Bioland-Betriebe sind, so unterschiedlich präsentieren sich auch die Konzepte, Ideen und Aktionen für Kinder und Jugendlichen.
Neben den klassischen "Hofführungen" oder Aktionen mit Tieren bieten die Bioland-Betriebe heute viel mehr: Vom Erlebnistag auf dem Biohof, Melkseminaren über "Tanzen zwischen Heu und Stroh" bis zu Kindergeburtstagen und "Lesestunde auf dem Biohof" spannt sich ein weitere Bogen.
"Die Betriebe vermitteln heute viel mehr als nur Fachwissen über Öko-Landwirtschaft", resümierte Anja Kirchner von Bioland Baden-Württemberg. "Sie ermöglichen sinnliche und ganzheitliche Erfahrungen, regen die Fantasie und Kreativität an, fördern soziale Kompetenzen und lassen die Kinder Selbstvertrauen tanken".
Allerdings wurde auch klar. Wer den "Lernort Bauernhof" nicht nur als kleines Hobby, sondern als Betriebszweig entwickeln möchte, muss fundierte pädagogische Konzepte haben, die Preise und Kosten genau kalkulieren und durch Pressearbeit, Flyer etc. in regelmäßigen Abständen auf sich aufmerksam machen. Wie das in der Praxis aussehen kann berichteten ausführlich Beate und Markus Eggs vom "Ku(h)lturBioBauernhof" in Hohberg bei Offenburg und Andrea Göhring vom Bioland-Hof in Rulflingen.
In ganz Baden-Württemberg gibt es heute rund 100 Bioland-Betriebe, die sich als "Lernorte" für Kinder und Jugendliche eignen. Die Geschäftsstelle in Esslingen hat für Betriebe sowie auch für Lehrer eine breite Palette an Aktionsvorschlägen und Unterrichtsmaterialien ausgearbeitet, die über das Internet verfügbar sind (www.bioland-bw.de/schulen).
Zum dritten Mal organisierte Bioland Baden-Württemberg dieses Seminar. Vorgestellt wurden wieder zwei erfolgreiche Projekte aus Baden-Württemberg.
Christa Henzler von Ostfildern berichtete lebhaft von ihren Erfahrungen mit Schulklassenbesuchen. Zu ihr kommen jährlich rund 50 Schulklassen und sie führt ca. 20 Kindergeburtstage durch. Mittlerweile haben sich die Aktionen bei ihr so etabliert, dass sie sich sogar ein kleines Nebeneinkommen verdient.
Als zweite Referentin war Lucia Eitenbichler vom Schulbauernhof Domäne Hochburg zu Gast. Seit gut einem Jahr besteht nun der Schulbauernhof – sie berichtete von ihren Erfahrungen mit dem Aufbau eines solchen Unternehmens, stellte die laufenden Projekte vor und erläuterte auch die Schwierigkeiten der Finanzierung eines Schulbauernhofes.
Beides sind völlig unterschiedliche Angebotsformen, aber es zeigt wie vielfältig die Aktionen je nach betrieblichen und persönlichen Voraussetzungen sein können. Neben den Vorträgen gab es außerdem ausreichend Raum für den Erfahrungsaustausch der Teilnehmer. Es war mal wieder ein spannendes und interessantes Seminar, das im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden soll.
"Wie machen es andere?" – Im Mittelpunkt stand nicht die Wissensvermittlung, sondern der Erfahrungsaustausch. Zum zweiten Fachgruppentreffen trafen sich Anfang Dezember 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Wacholderhof in Murrhardt.
David Burkhardt berichtete, wie sich das pädagogische Angebot auf dem Wacholderhof von anfänglichen Halbtagesangeboten bis zu mehrtägigen Aufenthalten entwickelte. Seit drei Jahren können nun bis zu 20 Kinder im Haus für mehrere Tage untergebracht werden. Dazu wurden thematische Halb- und Ganztagesmodule ausgearbeitet, die nach Alter und Schulform abgestimmt und durch verschiedene Lernstationen und naturpädagogische Aktionen ergänzt werden können. Da solch ein umfangreiches Angebot nicht mehr alleine durch die Wacholderhof-Mitarbeiter bewältigt werden konnte, wurde in den letzten Jahren ein Pool von "Wacholderhofpädagogen" aufgebaut, die von außen kommen und auf Honorarbasis Projekte unterstützen. Einer dieser Personen ist Christian Zech, eigentlich Musiker und Kulturpädagoge, der vor allem den sinnlichen und musikalischen Part übernimmt, u.a. Bachwanderung, die Stimmen des Waldes wahrnehmen, das Schnitzen von Klanghölzern und das Musizieren am Lagerfeuer. "Christian Zech und der Wacholderhof sind für mich und die Schulklassen ein Glücksfall" so Alexander Heinze, Grundschullehrer aus Stuttgart, der schon seit mehreren Jahren mit seinen Schülern für 2-3 Tage auf den Wacholderhof kommt. Er kommt gern, denn hier erleben seine Schülerinnen und Schüler ein unvergessliches Gemeinschaftsgefühl in einem freien Raum, nehmen mit allen Sinnen wahr und können die bäuerliche Landwirtschaft als Lebensform kennenlernen. Was für ein Gewinn solche außerschulischen Lernorte für die Kinder bringen zeigen die Ausführungen aus Sicht eines "Nicht-Ganz-Typischen Pädagogen" von Herrn Heinze und ein Film den er diesen Sommer von einem Schulklassenbesuch gemacht hatte.
Welche Wirkungen die Angebote der Bioland-Betriebe auf Kinder und Jugendliche haben, konnte Alexander Heinze in authentischer und lebendiger Weise darstellen und den TeilnehmerInnen als große Motivation mit auf den Weg geben. Sicherlich wird so manche Anregung, neue Idee und neue Impulse in Zukunft bei den pädagogischen Angeboten der TeilnmeherInnen umgesetzt werden.
Zur Zeit soll keine "offizielle" Fachgruppe gegründet werden. Zum Erfahrungsaustausch wurden regelmäßige Treffen vereinbart. Sie sollen zweimal im Jahr (März und November) in verschiedenen Regionen stattfinden, damit möglichst viele InterssentInnen die Möglichkeit haben, an den Treffen teil zu nehmen. Ergänzt wird das Angebot durch ein Seminar im Rahmen der Wintertagung. Diese jährlichen Seminare sollen die Grundlagen der pädagogischen Arbeit vertiefen.
Am Mittwoch, 11. März trafen sich ca. 20 Interessierte an einer Fachgruppe "pädagogische Angebote auf dem Bioland-Hof" zum Erfahrungsaustausch. Gastgeberin war zunächst Christiane Denzel, die sehr anschaulich schilderte und vormachte, wie sie bei Kindern, aber auch Erwachsenen, das Interesse für die Natur von der wir leben weckt. "Viele Kinder haben keine Ahnung, was hinter der Kartoffel oder den Schnitzeln steckt, die sie essen" sagt auch Martina Braun, die zweite Gastgeberin die die Gruppe in ihrer "Braunwurzelhütte" bewirtete. Beide Frauen haben einen Kurs gemacht und sind zertifizierte Kräuterpädagoginnen. Sie bieten Kräuterrundgänge an bei denen die Teilnehmer eßbare Kräuter und Wildgemüse kennenlernen, sammeln und dann auch gleich zubereiten können.
Im weiteren Verlauf des Treffens kam die große Vielfalt der Interessen und das Bedürfnis nach Erfahrungsaustausch und Austausch von Medien, Unterrichtsmaterialien und Kopiervorlagen heraus. Anja Kirchner vom Bioland Landesverband wird die Materialien sammeln und bündeln.
Themen für weitere Treffen wurden gesammelt, z.B. Ökonomische / wirtschaftliche Seite von padagogischen Angeboten, Versicherungsfragen, Vermittlung des Werts von Lebensmitteln / gesunde Ernährung, Sensibilisierung "Bio ist nicht gleich Bio", pädagogische / therapeutische Angebote, Integration Behinderte – nicht Behinderte, Arbeit mit Kindergärten, Arbeit mit Senioren u.v.m.
"Grünes Klassenzimmer" 17./18. Juni 2009Im Juni führte Bioland Baden-Württemberg im Rahmen des Grünen Klassenzimmers Unterrichtseinheiten unter dem Titel "Ökolandbau – eine clevere Alternative" durch. Auf der Fläche der Gartenschau in Rechberghausen erhielten zwei Klassen Einblicke in den Ökolandbau. Bei sonnigem Wetter lernten die SchülerInnen u.a. die natürlichen Stoffkreisläufe kennen, erfuhren die wichtigsten Grundzüge des ökologischen Landbaus (z.B. Was ist eine Fruchtfolge) und lernten die Kennzeichnungen der Bioprodukte kennen.
Grünes Klasssenzimmer 2008Was sind Knöllchenbakterien? Was versteht man unter einer Fruchtfolge? Warum dreht sich im Ökolandbau alles im Kreis? Die wichtigsten Aspekte des Ökolandbaus Schülerinnen und Schülern von der 4. bis zur 10. Klasse zu vermitteln, das war unser Lernziel im Rahmen des Grünen Klassenzimmers auf der Landesgartenschau in Bad Rappenau.
In sechs Unterrichtseinheiten hatten wir die Gelegenheit rund 120 Schülerinnen und Schülern verschiedener Schularten den Ökolandbau näher zu bringen. Es war immer wieder eine neue Herausforderung, da die Schulklassen sehr unterschiedliches Vorwissen und Kenntnisse hatten. Wir haben versucht eine Mischung zwischen theoretischem Unterricht und anschaulichen Beispielen zu finden. An verschiedenen Lernstationen mit diversem Anschauungsmaterial (u. a. verschiedene Futtermittel und Bodenproben) und einem abschließendem lustigen Quiz konnten wir das Interesse der Schulklassen wecken.
Wir wollen diese Art von Unterricht "Raus aus der Schule, rein in die Natur" in Zukunft fortsetzen und werden uns mit ziemlicher Sicherheit 2009 beim Grünprojekt - "kleine Landesgartenschau" - in Rechberghausen wieder am Grünen Klassenzimmer beteiligen.
Bereits zum 2. Mal waren die Mitarbeiter Anja Kirchner und Stephanie Bihlmayer von Bioland auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bad Rappenau vertreten. Diesmal haben sie gleich mit zwei Klassen die Grundlagen des ökologischen Landbaus erarbeitet.
Die 7. Klasse der Wilhelm-Hauff-Realschule aus Bad Rappenau brachte bereits ein gutes Vorwissen zum Thema Landwirtschaft in die Stunde mit und interessierte sich sehr für den biologischen Landbau. Alle 23 SchülerInnen hörten zu Beginn dem Bericht von Susanne Stöcker, einer Bioland-Bäuerin, zu. Nachdem wichtige Aspekte einer ökologischen Tierhaltung durchgesprochen waren, demonstrierte Susanne Stöcker mit mitgebrachtem Heu, Kleegras, Maissilage und Getreideschrot wie eine gesunde Futterration für eine Milchkuh aussieht. Im aktiven Teil der Unterrichtseinheit haben die SchülerInnen verschiedene Getreidearten verglichen und unterschiedliche Bodenstrukturen untersucht. Nach einer Zusammenfassung von Anja Kirchner konnten die SchülerInnen beim Abschluss-Quiz ihr Gelerntes unter Beweis stellen und eine Bioland Vesperbox gewinnen.
Mit den 25 SchülerInnen der Klasse 4b der Karl-Bühler-Schule GHWRS aus Meckesheim hat Stephanie Bihlmayer die Unterschiede zwischen ökologischem und konventionellem Landbau in der Tierhaltung ausgearbeitet. Dann wurde zum Thema "Gesunde Pflanzen" gewechselt. Hier zeichneten die SchülerInnen die wesentlichen Erkennungsmerkmale der unterschiedlichen Getreidearten. Faszinierend für alle waren dann die Bodenproben in denen sie unter anderem Knöllchenbakterien und Regenwurmgänge entdeckten. Zum Schluss wurden die wichtigsten Bestandteile der ökologischen Kreislaufwirtschaft nochmals zusammengefasst. Auch die 4. Klasse konnte beim Abschluss-Quiz eine Bioland Vesperbox gewinnen.
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Was ist ökologischer Landbau und wie funktioniert das? Dies waren die zwei wichtigsten Fragen, auf die 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der Theodor-Heuss-Realschule aus Heidelberg Antworten suchten.
Auf dem Gelände der Landesgartenschau Bad Rappenau gingen sie zusammen mit Bioland Mitarbeiterin Anja Kirchner solchen Fragen auf den Grund. Nachdem von allen zusammengetragen worden war, welche Tiere und Pflanzen sie bereits von einem Bauernhof kennen, wurde überlegt, was Tier brauchen, damit sie sich wohlfühlen und gesund sind. Wie unterscheidet sich das Leben einer Kuh oder eines Huhns, wenn sie auf einem Bio-Betrieb leben im Vergleich zur herkömmlichen Haltung. Dass dazu gesunde Pflanzen als Futter notwendig sind und diese nur auf einem gesunden Boden wachsen, war schnell für alle verständlich. Als wichtige Faktoren für einen gesunden Boden wurden Regenwürmer und andere Bodenlebewesen, Mist als Dünger und Leguminosen als Stickstoffbringer genannt. Highlights für die Schüler waren das Riechen an echtem Mist, die Knöllchenbakterien life zu sehen und den Boden und die Wurzeln an denen sie wachsen anfassen zu können. Auf einer landwirtschaftlich angelegten Fläche innerhalb der Landesgartenschau lernten sie verschiedene Getreidesorten kennen. Zum Schluss wurden von den Schülern nochmals die wichtigsten Bestandteile der ökologischen Kreislaufwirtschaft zusammengefasst, welche sie dann in einem kurzen Quiz noch mal aufzeigen und dafür einen kleinen Gewinn mit nach Hause nehmen konnten.
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Bio-Spitzenkoch Jürgen Andruschkewirtsch kocht mit Crailsheimer Kindern
Restaurant Rose
74541 Vellberg–Eschenau, Ortsstraße 13
www.eschenau-rose.de
Im April hat der Inhaber des Bioland-Restaurants Rose in Eschenau Jürgen Andruschkewitsch gemeinsam mit der Koch-AG der Eichendorffschule in Crailsheim gekocht. Auf dem Speiseplan standen eine Fleisch-Lasagne und eine vegetarische Lasagne. Die zehn Mädchen und sieben Jungen aus Klasse 5 bis 8 waren verblüfft, wie schnell der Bio-Spitzenkoch Zwiebeln, Karotten, Blumenkohl und Broccoli klein schnitt. Danach konnten die jungen Hobbyköche ihm nacheifern. Mit viel Geduld erklärte und unterstützte der Kochprofi die begeisterten Lehrlinge. So entstanden in Handarbeit ein Nudelteig aus Dinkelvollkorngries, die Tomatensoße und das Rinderhack. Am besten gefallen hat den Schüler/innen das Zerreiben der Kräuter für die Lasagne – wie das roch! Lecker geschmeckt haben ihnen Kostproben vom knackigen Bio-Gemüse und der frisch geriebene Original-Parmesankäse. Ein Genuss und kein Vergleich zum Fertigprodukt aus dem Päckchen.
Nachdem die Lasagne im Ofen war, war Riechen angesagt. Jürgen Andruschkewitsch erkennt am Geruch in der Küche, wann die Lasagne fertig ist.
Beim gemeinsamen Essen zeigte sich, dass die sonst eher unbeliebten Vollkornnudeln satt machen und prima schmecken. Nach dem Essen stand der Hohenloher Koch den Schüler/innen noch Rede und Antwort und schilderte seinen Werdegang zum selbständigen Bio-Gastronom. "Für Bio gibt es viel Gründe, ökologische, gesundheitliche und Qualität. Nicht zuletzt bin ich davon überzeugt", so Andruschkewitsch. Die Koch-AG-Lehrerin Rosita Kaspar war glücklich über die Aktion: "Für uns ist damit ein Traum wahr geworden: Einmal mit einem erstklassigen Koch gemeinsam ein Essen zuzubereiten, zu genießen und hoffen zu dürfen, dass es nicht bei diesem einen Mal bleibt". Eine Schülerin brachte es an der Tafel auf den Punkt: "Das Essen war lecker".
Bäckerei Stumpp
73779 Deizisau, Olgastr. 44
www.baeckerei-stumpp.de
Zwölf Schüler der Werkrealschule in Deizisau tauschten vergangene Woche das Klassenzimmer mit der Backstube: Beim Bioland-Bäcker Achim Stumpp machten die Fünft- und Sechst-Klässler ihre eigenen Nougat-Croissants. Der Deizisauer Bäcker arbeitet nach den strengen Richtlinien des Bioland-Verbandes und verwendet nur Biowaren und keine fertigen Backmischungen. Bereits in der Schule haben die Schüler im Fächerverbund "Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit" mit ihrer Lehrerin Christel Schweizer Weizenkörner mit einer neu angeschafften Getreidemühle gemahlen und sich inhaltlich zum Thema "Getreide" vorbereitet. Am Projekttag führte der Bäckermeister Stumpp sie erst einmal durch Backstube und die Jugendlichen lernten allerlei Wissenswerte über die Abläufe in einer Bäckerei: Von der Mehlanlieferung über die Knetmaschinen bis zum fertigen Brot im Ofen. Dann ging es endlich los, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Die "Schnupper-Bäcker" schütteten das selbst gemahlene Getreide in die große Knetmaschine, dann gaben sie Wasser; Salz und Hefe dazu. Während die Maschine den Teig so richtig durchknetete, löcherten die Schüler den Bioland-Bäcker mit Fragen rund um seinen Beruf. Wie viele Brote backen Sie jeden Tag? Wie viele Mitarbeiter haben Sie? Was ist der Unterschied zwischen Butter und Margarine? Welche Zutaten sind im Brot? Warum glänzen Brote? Wann stehen sie auf? Was ist der Unterschied zwischen Bio und Bioland? Die Fünft- und Sechstklässer erkannten, dass der Bäckerberuf ein ganz schöner Knochenjob ist. Denn wenn die Schüler nachts schlafen, steht der Bäckermeister mit seinen Mitarbeitern bereits in der Backstube und sorgt dafür, dass morgens zum Schulbeginn die Regale im Verkaufsraum mit frischen Broten und Brötchen gefüllt sind.
Aber wie werden aus dem Teig nun Nougat-Croissants? Zunächst wird der fertige Teig durch eine "Ausrollmaschine" gezogen. Dann legten die Schüler den flach aus gewellten Teig auf dem Schneidetisch und schnitten ihn zu Dreiecken. Nun durften die Schüler nach Herzenslust ihre Croissants mit Nougat füllen. Dann ab aufs Backblech mit den Teigröllchen und in den vor geheizten Ofen! Nach einer Viertelstunde standen die 12 Schüler erwartungsvoll davor und freuten sich auf die knusprig gebackenen Croissants. Mit den Tüten voll frisch gebackener Nougat-Hörnchen in der Hand ging es dann wieder zurück ins Klassenzimmer. Am Ende waren die Schüler vollauf begeistert von der Aktion und auch die Lehrerin zeigte sich sehr zufrieden. Wenn es nach den Schülern ginge, würden sie morgen wieder zum Backen vorbeikommen...
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Bäckerei Stumpp
73779 Deizisau, Olgastr. 44
www.baeckerei-stumpp.de
"Sportlichster Bio-Profi" wurde Juliane aus Esslingen. Juliane nahm beim Bio-Parcours-Gewinnspiel vom Bioland Landesverband Baden-Württemberg am 6. Juli 2008 beim EZ-City-Lauf teil. Sie wurde unter allen sportlichen Teilnehmern als Gewinnerin ausgelost.
Ende Oktober wurde ihr der Hauptgewinn "BIO FOOD FOR PARTY" - eine komplette Ausstattung für eine biologische Klassenparty überreicht. Der Preisstifter Bioland-Bäcker Achim Stumpp aus Deizisau versorgte am 23. Oktober 2008 Julianes Klasse, eine 7. Klasse der Zollberg-Realschule mit Bio FOOD für die Halloween-Party.
Der Preis beinhaltete die komplette Verköstigung für die Klassenparty - natürlich alles in Bio-Qualität! Leckeres Bio-Essen und alkoholfreie Bio-Getränke und dazu alle Küchengeräte, die zur Zubereitung der Leckereien notwendig waren, wurden von Herrn Stumpp zur Verfügung gestellt.
Doch bevor sich die meist verkleideten Schülerinnen und Schüler und die Klassenlehrerin über das Buffet hermachen durften, wurde der Appetit mit dem Spiel "Reise nach Jerusalem" noch ein wenig angeregt. Danach gab es kein Halten mehr, die Schülerinnen und Schüler konnten sich an den vielen Bio-Lebensmitteln zu genüge satt essen. Am "Brötchenwärmer" wurden die Brötchen für die Hotdogs gewärmt, die man dann nach Belieben mit warmen Seitenwürstchen, Senf, Ketchup, Röstzwiebeln und anderen leckeren Zutaten befüllen konnte. Als kalte Alternative gab es die "Finger Brötchen", die Dank Seitenwürsten und einer Mandel als Fingernagel sehr gruselig aussahen und somit gut zum Halloween-Motto passten. Der Nudelsalat als Beilage vervollständigte das gelungene Essen. Um den Durst zu löschen gab es zweierlei Bio Limonaden und sogar alkoholfreien Sekt und Wein. Wer danach immer noch nicht gesättigt war konnte sich als Nachtisch an den Amerikanern mit Halloween-Motiv bedienen.
Die gesamte Klasse war sehr von dem umfangreichen Angebot überrascht und das leere Buffet am Ende der Party zeigte, dass es allen geschmeckt hat. Die Klassenlehrerin Frau Häußermann bedankte sich im Namen der ganzen Klasse für den gelungenen Preis: "Herzlich Dank für die tolle Klassenparty mit dem leckeren Essen. Es blieb nichts übrig."Ein großes Dankeschön geht an Herrn Stumpp, der alles für die Party kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
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WINO Biolandbau, Gabriele und Jürgen Winkler
Im Hasenlauf 1, 74336 Brackenheim
www.wino-biolandbau.de
Auf dem Bioland-Betrieb Wino-Biolandbau in Brackenheim geht in den ersten beiden Schulwochen die Post ab. Gemeinsam mit vier Mitarbeiterinnen packen die Landwirte insgesamt 2000 Bio-Brot-Boxen für ABC-Schützen in den Landkreisen Heilbronn und Neckar-Odenwald-Kreis..
Die Boxen enthalten ein rundherum gesundes Vesper: einen Apfel, eine Möhre, ein Müsli und einen Teebeutel. Obst und Gemüse stammen vom eigenen Betrieb oder Partnerbetrieben. "Wir wollen durch das Verteilen unserer Brotbox, in der später das tägliche Vesper der Schüler unterkommen kann, einen Beitrag zum Thema gesunde Ernährung leisten", erklärt Betriebsinhaber Jürgen Winkler. Der erfahrene Biolandbauer verteilt die leckeren Frühstückspakete an insgesamt 46 Schulen. Die ersten Boxen in Heilbronn bekommen die Erstklässler der Deutschorden Grundschule am 17. September. Etwas später erhalten 15 weitere Grundschulen und zwei Privatschulen in Heilbronn ihre Vesperdosen. Aber auch Erstklässer in Weinsberg, Mosbach, Sinsheim und Lauffen kommen in den Genuss des kostenlosen Frühstückpaketes.
Die Familie Winkler und ihre Mitarbeiter füllen die Vesperboxen jeweils frisch am Vortag. Als Abo-Kisten-Anbieter kennt der Bioland-Betrieb die Bedürfnisse junger Familien, aber auch die Realitäten. Immer mehr Kinder kommen ganz ohne Frühstück oder mit Süßigkeiten in die Schule. "Wir möchten mit der Bio-Brotbox ein Zeichen setzen und andere Eltern dazu ermuntern, ihren Kindern jeden Tag ein gesundes Pausenfrühstück mitzugeben. Wenn Kinder schon von Anfang an erleben, wie gut ihnen ein leckeres Pausenbrot tut, bereiten sie sich auch noch in der Pubertät ihr eigenes Vesper. Das ist übrigens sogar preiswerter als der schnell gekaufte Riegel auf die Hand", so Jürgen Winkler.
Passend zur Brotbox-Aktion bieten die Winklers bis Ende Oktober eine Vesperkiste mit leckeren, hochwertigen Sachen fürs Pausenfrühstück an: dazu gehören Brot, Obst und Gemüse. Mehr dazu unter www.wino-biolandbau.de.
Bioland-Hof Andrea und Hubert Göhring
Riedbachstr. 3, 88512 Mengen - Rulfingen
www.bauernhof-goehring.de
Der Weg in die Sonne war im August und September ganz nah: Kinder und Erwachsen konnten auf dem Bioland-Hof Göhring durch das Sonnenblumen-Labyrinth wandern. Auf einem Hektar Ackerland standen die zwei Meter hohen gelben Blumenschönheiten als dichter Pflanzenwald. Anders als bei vielen Maislabyrinthen ist das Ziel nicht, den 800 Meter langen Weg zur Mitte möglichst schnell zu finden, sondern die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Jung und Alt sollen den Bienen und Hummeln lauschen, den Duft von Gras Blumen und Kräutern riechen und Sand, Rindenmulch, Kies und Co. an den Füßen spüren.
Bioland-Hof Rainer und Katja Bihlmaier
Ugenhof 5, 89542 Herbrechtingen
Die 3. Klasse der Freien Waldorfschule Heidenheim besuchte im November den Ugenhof um die Ställe zu misten. Der Besuch des Bioland-Hofes von Katja und Rainer Bihlmaier zählte zu der Epoche: "Von der Arbeit des Bauern". Es hat allen viel Spaß gemacht, obwohl es bereits ziemlich kalt war.
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Bioland-Betrieb Christa und Hansjörg Henzler
Österbachhof, 73770 Denkendorf
Die 5. Klasse der Rohräckerschule Esslingen hatte im Herbst dieses Jahres das Thema Bauernhof im Sachunterricht. Um das Thema nicht nur theoretisch mit Büchern, Filmen, Texten oder Fotos zu behandeln, machte die Klasse einen Besuch auf dem nahe gelegenen Bioland Bauernhof von Familie Henzler.
In der Woche zuvor hatten sich die Schülerinnen und Schüler einige Fragen an die Bauerin überlegt, z.B. Wie schwer wird eine Kuh? Haben die Kühe Kälbchen? Wie viele Traktoren gibt es auf dem Hof? Wachsen Kürbisse und Karotten auf den Feldern? Am Morgen vor der Abfahrt wurde das Vesper eingepackt, Schlamperschuhe angezogen und dann ging es schon los. Da die Klasse zu derzeit nur aus 2 Schülerinnen und 5 Schülern bestand, konnten alle Schüler gemeinsam mit einem Bus fahren.
Auf dem Hof angekommen, wurde sogleich alles voller Freude und Spannung erkundet:
Die Ponys und die Pferde, die süßen Hasen im Stall, die Kälbchen in ihrem Offenstall, der große muskulöse Bulle, und die Milchkühe im großen Stall.
Das Highlight der Schülerinnen und Schüler waren die kleinen Kätzchen auf dem Hof. Schwarze und getigerte Kätzchen sprangen ihnen zwischen den Beinen herum und ließen sich ganz lieb streicheln.
Wenig später wurden die Milchkühe und ihr Bulle zum Grasen auf die Weide gelassen. Der Bauer spannte einen Zaun, damit die Kühe den Weg auf die Weide nicht verfehlten, band die Kühe im Stall los und trieb sie auf die Weide.
Anschließend wurde das große Tor vom Bullen geöffnet und auch er bewegte sich auf die Weide zu. Seine Größe und seine Masse waren sehr beeindruckend
Kurz darauf kam Frau Henzler, die Bäuerin, von ihrem Ausritt zurück. Jeder durfte ihr großes schwarzes Pferd streicheln. Es hatte schon ein recht dickes Winterfell, denn es lebt Tag und Nacht in einem Offenstall. Das Pferd blieb ganz ruhig stehen, selbst als Janek mit dem Rollstuhl zum Streicheln dicht heran kam.
Nach dem Pferd zeigte uns Frau Henzler die Kälbchen. Fünf von ihnen wohnten gemeinsam in einem Offenstall. Ein Kälbchen hatte noch sein eigenes "Iglu". Es war das jüngste. Sobald es ein bisschen älter sei, dürfte es zu den größere in den Offenstall. Jetzt sei es aber noch zu klein und würde von den anderen nur geärgert werden. Frau Henzler zeigte uns auch den Saugreflex der Kälbchen. Das jüngste besaß noch keine Zähne und so konnte man es an den Fingern saugen lassen. Na, wer traut es sich?
Als nächstes waren die Schweine an der Reihe. Wie viele es wirklich waren, konnten wir nicht zählen. Immer mal wieder ist eines von ihnen im Stall verschwunden. Schweine seien sehr saubere Tiere, erklärte uns Frau Henzler. Sie hätten in ihrem Auslauf und in ihrem Stall ganz bestimmte Stellen, die sie als Toilette benutzten. Außerdem fressen sie alles, ähnlich wie wir Menschen. Auch seien die Schweine sehr verspielt. Es wurden ihnen mehrere Eisenstangen in ihrem Auslauf gebunden, damit sie etwas zu spielen hatten.
Dann gingen wir in das große Kürbislager. Eine ganze Scheune war voll mit großen Kürbiskisten. Man hatte fast den Eindruck die Scheune leuchte rot. Na, Lust auf Kürbiscremesuppe?
Mit diesem Radlader und seinem Anhänger werden die Kürbisse vom Feld geholt. Besonders die Jungs der Klasse waren sehr interessiert an den Maschinen auf dem Hof. Nur leider gab es keinen Mähdrescher, aber wir sahen einen großen Pflug, einen Heuwender und vieles mehr!
Dann durften wir einen Blick in den Hühnerstall werfen. Dort leben über 1000 Hühner und sogar ein Hahn. Die Hühner haben einen Tageslichtstall mit einem großen Auslauf, so dass sie viel Platz haben.
Ja, sogar für Janeks Rollstuhl hatte es noch Platz und auch er konnte sich die Hühner aus der Nähe anschauen. Wo gibt es schon einen rollstuhlgerechten Hühnerstall?
Jedes Huhn legt ungefähr ein Ei pro Tag. Wie viele Eier bekommt Familie Henzler dann täglich von ihren Hühnern?
Zum Schluss unseres Besuches klärten die Schüler noch alle offenen Fragen und schrieben sich die Antworten auf.
Es war ein ausgefüllter Vormittag, wir durften sehr viel sehen und erleben, sowie Schüler als auch Lehrer waren begeistert. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür an Familie Henzler! Bis zum nächsten Mal!
Fotos und Bericht von Carina Mailänder
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Paulinenpflege Winnenden e.V.
Degenhoferstr. 103, 71364 Winnenden
www.phof.paulinenpflege.de
Über 200 Grundschüler aus dem Rems-Murr-Kreis bei Naturerlebnistagen auf dem Paulinenhof der Paulinenpflege Winnenden e.V.
Eine Woche lang immer dasselbe Spiel: Innerhalb von wenigen Minuten füllte sich jeden Vormittag der landwirtschaftliche Bioland-Betrieb der Paulinenpflege Winnenden e.V. bei Hertmannsweiler mit Grundschülern aus dem Großraum Winnenden, Berglen und Backnang. Plötzlich waren die Tiere auf dem Paulinenhof nicht mehr in der Überzahl – der Grund: Hofleiter Dietmar Oppenländer und sein Team hatten wieder zu den Paulinenhof-Naturerlebnistagen eingeladen!
Dieses Jahr lautete das Motto "Saustarke Typen – unsere Schweine" – vom Wer-ist-der-beste-Bauer-Parcour über das saumäßig spannende Trüffelschweinspiel bis hin zur Traktorfahrt zu den Sonnenblumenfeldern des Paulinenhofs wurde den Grundschülern jede Menge geboten, um die Zusammenhänge in der Natur- und Tierwelt hautnah erlebbar zu machen.
Besonders interessant fanden die Schüler die saustarke Infostraße mit außergewöhnlichen Einblicken ins Schweineleben, der Geschichte des Hausschweins und den vielen Einsatzgebieten von Schweinen sowie einem Blick hinter die Kulissen der Schweineaufzucht. Dabei kam immer wieder Erstaunliches zutage, z.B. dass Schweine ca. 13 Stunden täglich schlafen, bis zu 60 km/h schnell laufen und mit ihrer Schnauze bis zu 300 kg heben können. Der Höhepunkt eines jeden Tages war dann das Grillen von Bio-Roten, die vom Schweinefleisch des Paulinenhofs hergestellt werden.
Am Ende der Woche steht Dietmar Oppenländer sehr erfreut in den nun leeren Kulissen der Naturerlebnistage: "Wahnsinn, wie schnell diese Woche doch wieder vorbei war. Ich kann noch kaum glauben, dass wir innerhalb dieser fünf Tage über 200 Schüler durch Action-Parcour, Infostraße und Traktorfahrt geschleust haben. Auch die Bio-Roten sind alle verspeist!" Begeistert waren am Ende jeden Naturerlebnistages auch Lehrer wie Schüler. "Unglaublich, mit welchen Überraschungen das Hofteam jedes Jahr aufwartet", "Wir sind schon zum fünften Mal dabei und werden auch im nächsten Jahr wieder mitmachen!" und "Wann können wir uns denn für 2009 anmelden?!" – das sind nur einige der Reaktionen der Grundschulen in diesem Jahr.
Nicht nur die Praktikantinnen des Freiwilligen Ökologischen Jahres waren die ganze Woche im Einsatz, auch die Beschäftigten des Paulinenhofs, Menschen mit Behinderungen, die teilweise auch gehörlos sind, waren dabei. "Für unsere Beschäftigten sind die Naturerlebnistage zum einen eine große Abwechslung im Arbeitsalltag. Zum anderen kommen sie hier mit einigen Menschen von außerhalb des Hofes in Kontakt und können ihnen stolz ihre Arbeitsplätze zeigen", erzählt Hof-Chef Dietmar Oppenländer.
Inzwischen stehen auch die Wochensieger der Paulinenhof-Naturerlebnistage fest – saustarke Glückwünsche gehen an die Nachbarschaftsschule Oppelsbohm! Die Klassen 4a/b haben in der Spielstraße alle anderen teilnehmenden Klassen aus dem Rennen geworfen und dürfen sich nun im Hoflädle ein Klassenvesper kaufen.
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Bioland-Betrieb Christa und Hansjörg Henzler
Österbachhof, 73770 Denkendorf
Sechste Klasse zu Besuch auf dem Österbachhof
Wissenshungrige Sechstklässler besuchten am 20.11.2007 den Bioland Hof der Familie Henzler in Denkendorf. Die 6. Klasse ist eine von rund 60 Schulklassen, die jedes Jahr des Österbachhof besuchen. Christa Henzler hat sich mit diesen Besuchen mittlerweile ein zusätzliches Standbein für ihren Betrieb geschaffen.
Nach ihrer Ankunft wurde die Klasse mit ihren zwei Lehrerinnen zunächst von Christa Henzler herzlich begrüßt und auf die Hofregeln hingewiesen. Dann begann der Rundgang mit einem Blick in den Melkstand. Hier wurde gleich heftig spekuliert; was man wohl in diesem gefliesten, nass gespritzten Raum macht? Eine Vermutung war, dass man im Melkstand Kühe wäscht wie in einer Autowaschanlage. Aber nein, Frau Henzler erklärt, dass im Melkstand hauptsächlich gemolken wird und man zuvor nicht die ganze Kuh, sondern nur das Euter sauber macht.
Anschließend durften die Schüler endlich zu den Tieren! Im Kuhstall, bekamen nicht nur das Milchvieh sondern auch die süßen Katzen viel Aufmerksamkeit und Zuwendung der SchülerInnen geschenkt. Nach den Kühen kamen dann noch Schweine, Gänse, Enten und Hasen zu ihrem Starrummel. Krönender Abschluss war die Pferdefütterung. Nach dem sich die Schüler von den Tieren los reißen konnten, gab's dann Fragen, Fragen und noch mehr Fragen. Und drauf gab's von Frau Henzler ganz viele Antworten … und noch ein großes Lob an die gut vorbereiteten Schüler, die während des Rundganges immer super mitgemacht hatten. Während es für die SchülerInnen nun wieder zurück ins Klassenzimmer ging, warten die vierbeinigen und fedrigen Stars vom Österbachhof auf ihre nächsten Fans.
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Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH
Waldeckhof 1, 73035 Göppingen-Jebenhausen
Einen ganzen Tag auf dem Waldeckhof in Göppingen-Jebenhausen erleben. In diesen Genuss kamen 25 Fünftklässler von der Hauptschule in Eislingen am 2. Oktober. Und zu entdecken gab es viel, so dass die Führung über den Hof länger dauerte als geplant. Weil es so viel zu sehen gab, war die Gruppe kaum zu bändigen. Los ging’s beim Truthahn und der Frage was ist eigentlich das Besondere am Biolandbau. Aber wo stecken eigentlich die Puten? Und warum dürfen die Hühner nebenan denn eigentlich nicht zum Truthahn ...
Fragen über Fragen. Die Fragen sprudelten nur so raus, aber die Antworten von Frau Gössl-Schurr vom Waldeckhof wurden schon gar nicht mehr gehört, weil bereits die Wollschweine entdeckt wurden. "Ihhh die stinken aber, da gehe ich nicht hin" – schließlich wollte die Schülerin die Wollschwein doch aus der Nähe betrachten und sich vergewissern, dass es sich tatsächlich um Schweine und nicht um Schafe handelt. Und dann begrüßten die Gänse nebenan schon schnatternd die SchülerInnen und die zwei Esel, die gerade auf die Weide geführt wurden, stupsten die Schülergruppe zur Begrüßung an.
Viele der Tiere, die auf dem Waldeckhof wohnen, gehören zu bedrohten Rassen - so auch das Lachshuhn. Frau Gössl-Schupp schnappte sich ein Huhn, damit die SchülerInnen mal fühlen konnten wie weich so ein Hühnergefieder ist. Ganz aufgedreht von diesen vielen Eindrücken war erst mal eine kurze Frühstückspause von Nöten, denn schließlich stand das Highlight ja noch an. Nach einer Stärkung und einer Streichelrunde bei den Mutterkühen und den Hasen versammelte sich die Gruppe vor dem Schafstall. Hier appelliert Frau Gössl-Schurr an die SchülerInnen, dass sie im Schafstall jetzt mucksmäuschen still sein müssen, weil sich sonst die Unruhe auf die Schafe ausbreitet. Wie durch ein Wunder hypnotisierte der Schafstall die Kinder – und tatsächlich war das Gemecker der Schafe an diesem Ort lauter als die SchülerInnen. Solch einen Schafstall, von dem solch eine Wirkung ausgeht, wünscht sich wohl jede/r LehrerIn an der Schule.
Die SchülerInnen durften sogar in Dreiergruppen zum Streicheln in den Stall von einem Mutterschaf mit ihren zwei Lämmern. Völlig beeindruckt und wie verzaubert verhielten sich die SchülerInnen tatsächlich völlig ruhig im Schafstall. Klar, dass anschließend im Melkstand das Erlebte wieder nur so rausplatze. Nun musste jedoch noch die Frage geklärt werden, wie wird die Milch zum Käse wird und wie schmeckt eigentlich die Schafsmilch? Bei einem kurzer Gang durch die Räume der Milchverarbeitung erläuterte Frau Gössl-Schurr wie der Käse hergestellt wird. Zum Abschluss der Führung durften dann alle noch ein Becher Schafmilch probieren – und welche eine Überraschung – sie schmeckt ja doch ähnlich wie Kuhmilch. Mit "Milchbärten" versehen gings dann aber ab an die frische Luft in die Mittagspause, denn schließlich loderte bereits das Feuer und wartete nur darauf, dass die SchülerInnen nun ihre mitgebrachten Würste endlich grillen konnten. Für Mittags stand dann noch die Verarbeitung der Wolle auf dem Programm, die SchülerInnen durften sich zum Abschluss des Tages im Filzen üben.
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Hilscher GbR
Am Abtsberg 4 b, 77723 Gengenbach
www.klosterhof-abtsberg.de
Die 5. Klasse der GHS in Bad Peterstal hatte sich am Mittwoch, 13. Juni ein besonderes Projekt vorgenommen: den Klosterhof Abtsberg und ihre Pächter, Familie Hilscher, in Gengenbach näher kennen zu lernen.
Gleich zu Beginn wurden von allen Schülern und ihrer Lehrerin Frau Wachter-Bertsch, die Rinder vom Außenbereich zurück in den Stall getrieben, was ein turbulentes Unterfangen war, da nicht alle Tiere wollten wie die Schüler wollten. Die Fünftklässler erfuhren Interessantes über die verschiedenen Rinderrassen, über den Charakter der einzelnen Rassen und die Nutzung der Rinder, als Fleisch- und Wurstlieferant.
Nach einem gesunden Vesper mit Bioprodukten, arbeiteten die Schüler in Gruppen auf dem Bioland-Hof zu Themen wie: Tierhaltung, Futtermittel, Schlepper und Geräte, Beikrautregulierung (Mähen mit der Sense), Direktvermarktung der Bioprodukte im Hofladen und praktischer Pferdehaltung.
Jede Gruppe hatte verschiedene Aufgaben zu erfüllen und die Schüler waren mit Eifer dabei, das Gras mit der Sense zu mähen, den Kuhstall auszumessen oder auf den Ponys zu reiten. In der Abschlussrunde trugen die Schüler ihre Ergebnisse zusammen und diskutierten darüber, was es mit Bio eigentlich auf sich hat, bzw. woran man Bio erkennt.
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Paulinenpflege Winnenden e.V.
Degenhoferstr. 103, 71364 Winnenden
www.phof.paulinenpflege.de
Auch in diesem Jahr war auf dem Paulinenhof kurz vor den Sommerferien wieder Schüler-Ausnahmezustand angesagt. Rund 500 Grundschüler aus dem gesamten Rems-Murr-Kreis tummelten sich bei den Naturerlebnistagen 2007, die unter dem Motto "Wilde Hühner" standen.
Hofleiter Dietmar Oppenländer und sein Team machten mit einer Spielstraße, Info-Teil und der fast schon legendären Traktorfahrt zu den Paulinenhof-Feldern Wissen zum Thema Huhn erfahr- und erlebbar. Nachdem die letzte Klasse am Freitagmittag den Hof verlassen hatte, ist Dietmar Oppenländer mehr als zufrieden: "Die Schüler waren in diesem Jahr wieder klasse, alle haben sich für Tiere und Hof sehr interessiert. Auch unsere Bewohner haben die fünf Tage sichtlich genossen!"
Die Schüler und Lehrer sehen das übrigens genauso: Die Begeisterung war in zahlreichen Hühner-Aufsätzen, die die Schüler kurz vor den Sommerferien noch geschrieben haben, nachzulesen.
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Bioland-Hof Martin Gay
Am Rannbach 2, 75196 Remchingen-Nöttingen
Dreizehn Grundschüler der Kernzeitbetreuung aus der Bergschule Singen besuchten den Bioland-Hof Martin Gay in Remchingen-Nöttingen.
Gemeinsam bereiteten die Kinder ein gesundes Frühstück mit Rohkost-Müsli, Obstsalat, Quarkaufstrich und Brot zu. Doch bevor es mit Schnippeln, Rühren und Kneten richtig los ging musste erst einmal geklärt werden, woher das Getreide und schließlich und endlich das Mehl denn überhaupt herkommen. Gerhard Gay demonstrierte an seiner Reinigungs- und Abfüllanlage den Kindern den Weg des Korns. Heike Ratz zeigte den Kindern die verschiedenen Mehlsorten und erläuterte den Unterschied von weißem und braunen Mehl.
Dann ging’s los. Die Kinder begannen das Obst für ein Früchtemüsli in kleine Stücke zu schneiden. Es dauerte nicht lange und die Schüssel war voll. Dazu noch das über Nacht eingeweichte Vollkornmehl hineinrühren und fertig war das gesunde Frühstücksmüsli. Lecker! Doch das war nur die Vorspeise, denn Elisabeth Gay hatte noch frische Brötchen aus Weizenvollkornmehl gebacken. Diese konnten nach Belieben belegt werden mit Butter, Bioland-Käse, Quark und Gurken- oder Tomatenstücken oder zuckerfreier Marmelade.
Beim Zubereiten lernten die Erst- bis Viertklässler die Unterschiede zwischen Auszugs- und Vollkornmehl sowie frischem Müsli und gezuckerten Cornflakes. Am Ende erstellten die Kinder eine Collage. Sie schnitten aus Prospekten Lebensmittel aus und sortierten diese in gesunde und ungesunde Speise.
Nach dem Frühstück besuchten die Schüler/innen die Tiere des Hofes - die Hühner, Schweine und Mutterkühe des Bioland-Betriebes und machten erste Erfahrungen mit dem Ökolandbau.

Paulinenpflege Winnenden e.V.
Degenhoferstr. 103, 71364 Winnenden
www.phof.paulinenpflege.de
Über 500 Grundschüler aus dem Rems-Murr-Kreis bei Naturerlebnistagen auf dem Paulinenhof der Paulinenpflege Winnenden e.V.
Eine Woche im Juli immer dasselbe Spiel: Innerhalb von wenigen Minuten füllte sich jeden Vormittag der landwirtschaftliche Bioland-Betrieb der Paulinenpflege Winnenden e.V. bei Hertmannsweiler mit Grundschülern aus Winnenden, Berglen und Backnang. Plötzlich waren die Tiere auf dem Paulinenhof nicht mehr in der Überzahl – der Grund: Hofleiter Dietmar Oppenländer und sein Team hatten wieder zu den Paulinenhof-Naturerlebnistagen eingeladen!
Dieses Jahr lautete das Motto "Saustarke Typen – unsere Schweine" – vom saucoolen Parcour inklusive Baumstammbrücke und Strohtunnel über die saumäßig spannende Spielstraße bis hin zur Traktorfahrt zu Wildschwein und Jäger am Waldrand wurde den Grundschülern jede Menge geboten, um die Zusammenhänge in der Natur spielerisch zu erklären und erlebbar zu machen. Besonders interessiert waren die Schüler in der saustarken Infostraße mit außergewöhnlichen Einblicken ins Schweineleben, der Geschichte des Hausschweins und den vielen Einsatzgebieten von Schweinen sowie einem Blick hinter die Kulissen der Schweineaufzucht. Hier durfte natürlich auch der saustarke Star des Paulinenhofs, Wollschwein Emma, nicht fehlen. Die tierische Rarität sorgte für Erstaunen unter den Schülern, denn Wollschweine sind in Deutschland fast schon ausgestorben.
Am Ende der Woche steht Dietmar Oppenländer leicht geschafft, aber sehr erfreut in den nun leeren Kulissen der Naturerlebnistage: "Wahnsinn, wie schnell diese Woche doch wieder vorbei war. Ich kann noch kaum glauben, dass wir innerhalb dieser fünf Tage über 500 Schüler durch Action-Parcour, Infostraße und Traktorfahrt geschleust haben. Und das alles ohne Unfälle oder sonstige Probleme!" Begeistert waren am Ende jeden Naturerlebnistages auch Lehrer wie Schüler "Unglaublich, mit welchen Überraschungen das Hofteam jedes Jahr aufwartet", "Wir sind schon zum vierten Mal dabei und werden auch im nächsten Jahr wieder mitmachen!" und "Wann können wir uns denn für 2007 anmelden?!" – das sind nur einige der Reaktionen der Grundschulen in diesem Jahr.
Für das Projekt lässt sich Paulinenhof-Leiter Dietmar Oppenländer gemeinsam mit Mitarbeiterinnen, die auf dem Hof das Freiwillig Ökologische Jahr ableisten, tatsächlich immer wieder Neues einfallen, um die Grundschüler zu informieren, ohne dass sie "abschalten". Mit dabei sind auch die Beschäftigten des Paulinenhofs, Menschen mit Behinderungen, die teilweise auch gehörlos sind: "Für unsere Beschäftigten sind die Naturerlebnistage zum einen eine große Abwechslung im Arbeitsalltag. Zum anderen kommen sie hier mit einigen Menschen von außerhalb des Hofes in Kontakt und können ihnen stolz ihre Arbeitsplätze zeigen", erzählt Hof-Chef Dietmar Oppenländer.
Neben Lob von den Schulen gab es für das Paulinenhof-Team auch eine Auszeichnung von der Evang. Landeskirche Württemberg. Vor ein paar Jahren wurde das ganz besondere Schülerprojekt mit dem Umweltpreis "abel" ausgezeichnet. Die Begründung lautete: "Umfassender und ganzheitlicher kann man die Sorge um die Schöpfung nicht darstellen und rüberbringen!" Besonders angetan war die Jury davon, dass bei diesem Projekt auch die Menschen mit Behinderung des Hofes mit einbezogen sind und Berührungsängste abgebaut werden.
Bioland-Arche, Gerhard und Gerda Vogel
Lanzenhaldenweg 7, 73642 Welzheim-Eberhardsweiler
www.biohof-vogel.de
Bioland LV Baden-Württemberg begleitete im Juni ein Kinderfrühstück auf dem Bioland-Hof Vogel in Welzheim.
Woher kommen eigentlich die Milch, das Brot und andere Lebensmittel, die wir morgens auf dem Frühstücktisch finden? Die Kinder von heute wissen immer weniger über diese elementaren Zusammenhänge. Um das Thema stärker ins Bewusstsein zu bringen lädt die Familie Vogel in Welzheim regelmäßig Schulkinder zu Aktionen ein. Im Juni besuchte eine örtliche zweite Klasse den Bioland-Hof zu einem gemeinsamen Frühstück.
Doch bevor das Frühstück los geht müssen die 28 Kinder selber Hand anlegen, denn nicht alles kommt aus der Tüte und aus dem Tetrapak.
In der Backstube werkelt und formt eine Gruppe von Kindern den Teig für die Frühstücksbrötchen nach Herzenslust. "Warum ist Biobrot eigentlich meistens dunkler und dann auch noch gesünder, obwohl das Weißbrot doch viel besser schmeckt?" Gerda Vogel erläutert, dass Vollkornbrötchen dunkler sind, weil das ganze Korn und somit auch die Schale mit vermahlen werden. Somit enthalten sie alle wertvollen Inhaltsstoffe des Getreides und sind gesund.
Während die eine Gruppe das gemahlene Mehl verarbeitet, quetscht die "Müsligruppe" im Hofladen nebenan die verschiedenen Getreidekörner zu Flocken für das Müsli. So wird für die Kinder ersichtlich, dass die Flocken aus dem vollen Korn gemahlen werden. Und natürlich dürfen die Kinder ein paar Flocken naschen und den geschmacklichen Unterschied testen. Anschließend werden die Früchte voller Eifer in kleine Stücke geschnitten. Alles in eine große Schüssel, und fertig ist das Müsli.

Aber woher kommt nun die Milch für das Frühstück? Dieser Frage geht die "Hofralley"-Gruppe auf die Spur. Gemeinsam mit Gerhard Vogel erkunden sie den Hof und fragen dem Bioland-Bauern Löcher in den Bauch. "Wo sind denn die Kühe, warum sind die denn nicht im Stall?" Die Kinder erfahren viel Wissenswertes über die Fütterung und die artgerechte Haltung auf dem Bioland-Hof. Die Kinder werfen einen Blick in den Melkstand und wissen schließlich, wo die Milch herkommt.
Nun kann es mit dem Frühstück losgehen. Die knusprigen Brötchen sind aus dem Ofen, das Müsli ist angerührt und der Kakao steht auf dem Tisch. Alle warten gespannt wie das selbst gemachte Frühstück wohl schmeckt. Anfänglich werden noch kritische Blicke auf die Müslischüssel geworfen, doch es dauert nicht lange und die skeptischen Kinder freuen sich über das vollwertige selbst bereitete Frühstück.
Im Rahmen des Schwerpunktes Kinder und Ernährung des Bioland Landesverbandes Baden-Württemberg fanden im Juni weitere Frühstücksaktionen statt.

Bioland-Hof Andreas Mauk
Ilsfelder Str. 39, 74348 Lauffen
... unter diesem Motto fanden sich am Samstag den 13. Oktober 2007 im Rahmen des Waldorfelternseminars Heilbronn neun Familien auf dem Biolandhof Mauk in Lauffen ein.
Pünktlich um 14 Uhr konnte es losgehen. Mit Eimern und Säcken bewaffnet sollte es zur Obstwiese gehen. Die Kinderaugen wurden groß, als sie erfuhren, dass sie in Großkisten mit dem Traktor zum Feld fahren durften. Manch einer entschied sich dennoch per pedes zu Obstwiese zu gelangen. In nur einer Stunde schafften es die fleißigen Helfer drei große Holzkisten voll mit Äpfel zu füllen.
Genauestens wurde dabei von den Eltern und Kindern darauf geachtet, dass zum Schluss in jeder der Kisten eine andere Sorte Äpfel war. Denn schließlich wollten wir testen, wie unterschiedlich die Säfte der Sorten schmecken! Die Kinder hatten viel Spaß dabei die vollen Eimer in die Kisten zu leeren, auf die Bäume zu klettern, um selbst den letzten Apfel noch mitzunehmen oder ein Apfelbad in den vollen Kisten zu nehmen. Nebenbei konnten die Eltern und Kinder einiges über die Streuobstwiese als Biotop erfahren oder auch mal sehen,wie denn etwa ein wurmstichiger Apfel von innen aussieht.
Mit vollen Kisten gings dann zurück auf den Hof, wo noch viel Arbeit auf uns wartete. Die Äpfel wurden von vielen Händen fleißig gewaschen, und mit großer Anstrengung von Elter und Kindern geraspelt. Ganz aufgeregt wurde dann das Raspelgut in die Presse gefüllt , denn schließlich sollte ja jetzt endlich gepreßt werden. Mit Spannung wurde an der Presse gedreht und allle konnten es kaum erwarten bis der erste Saft in das Glas floß. Und während sich Vater und Mutter bei Kaffee und Apfelkuchen von der getanen Arbeit stärkten, waren die Kinder tüchtig dabei Flaschenetiketten zu malen, um am Abend "ihren" Saft mit nach Hause nehmen zu können. Fleißig wurden auch Äpfel in Ringe geschnitten, um daraus Apfelketten zu bauen.
Den tollen Nachmittag ließen wir dann bei frischem Apfelsaft und selbstgebackenem Stockbrot am warmen Lagerfeuer ausklingen.
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Beate und Berthold Weber
Mattenhaus 2, 88339 Bad Waldsee
Apfelaktion auf dem Bioland-Betrieb Weber.
Wie fast jedes Jahr waren auch dieses Jahr Schulklassen zum Äpfellesen auf
unserer Streuobstwiese. Die Zweitklässler haben trotz Kälte ca. 500kg Obst
gesammelt. Mit unserem Apfelsammler geht es natürlich doppelt so schnell und
macht noch mehr Spaß. Nach der Vesperpause haben wir dann frischen Apfelsaft
gepresst, der natürlich allen gut geschmeckt hat. Als kleines Dankeschön
bekamen die Kinder eine Kiste Äpfel und eine Kiste Apfelsaft.
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Haaf´s Biolandhof
Ringstr. 16, 97957 Wittighausen
Apfelaktion auf Haaf’s Bioland-Hof in Wittighausen
Ende Oktober war die vierte Klasse der Grundschule Wittighausen zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Lang zu Gast auf dem Bioland Hof Haaf, um Neues rund um den Apfel zu erfahren.
Bevor es nun zum eigentlichen Auflesen der Äpfel auf der Streuobstwiese ging, wollt Herr Haaf von den Kindern erst einmal wissen was sie denn bereits alles über Äpfel wüssten.
Auf der Obstwiese – "dem Baumland" - angekommen, machten sich die Schulkinder emsig ans Sammeln der Äpfel. Wobei Herr Haaf die fleißigen Helfer mit Fragen auf Trapp hielt: "Wie geht es jetzt weiter? Was wird passieren? Wie meint ihr, wird das funktionieren?" Auf diese Weise dachten die Kinder bei den verschiedenen Schritten der Apfelernte stets mit und wurden dabei gleichzeitig selber aktiv.
Zurück auf dem Hof erklärte der Hofherr die nun zum Einsatz kommenden Gerätschaften. Zum Waschen wurden die Äpfel zuerst in einen großen Bottich mit Wasser geschüttet. Die gewaschenen Äpfel wurden wieder aus dem Wasser gefischt und anschließend zerkleinert und schon mal "vorgetestet". Der nächste Schritt war nun das Pressen, hierbei konnten wieder alle Kinder mit Freude ihre Kräfte messen – mit einem sichtbaren Ergebnis – dem frisch gepressten Apfelsaft.
ZAlle konnten es kaum erwarten ihr Glas mit dem selbst gepressten Apfelsaft zu füllen und zu leeren. Nicht notwendig zu sagen, dass alle von "ihrem" selbst gemachten Apfelsaft völlig begeistert waren.
Aber damit nicht genug. Denn was bleibt denn eigentlich übrig nachdem Pressen? Und was passiert mit diesem Rest? Denn auch der "Abfall" findet auf dem Hof seine Verwertung. Der zurückbleibende Apfeltrester wird nämlich an die Schafe verfüttert.
Zum Abschluss durften die Kinder noch verschiedene Apfelsorten vergleichen, probieren und beurteilen, denn nicht jeder Apfel schmeckt gleich und sieht gleich aus.

Philadelphia-Verein e.V.
Strohgäustr. 52, D 71229 Leonberg
Eigenhändig Äpfel lesen und daraus frisch gepressten Saft herstellen- diese Möglichkeit hatten die Viertklässler der Leonberger Schellingschule am 27.Oktober 2006 auf dem Philadelphia-Hof.
Gemeinsam mit ihrer Lehrerin machte sich die Klasse 4a auf zum Philadelphia Hof, zwischen Leonberg und Höfingen. Schon die Fahrt auf die Streuobstwiese auf dem Anhänger war ein wahrer Spaß. Nach dem Schütteln des Baumes durch den Bioland-Landwirt Andreas Müller sammelten die Jungs und Mädchen hochmotiviert die Äpfel zusammen. Anschließend ging es –voll beladen- zurück zum Hof.
Vor dem Pressen wurden jedoch noch drei verschiedene Apfelsorten getestet, wobei der Mostapfel "Kardinal Beer" zur Freude des Landwirts am besten ankam. Während sich die Kinder die Äpfel schmecken ließen, erzählte der Baumwart Bruno Böhmler viel Wissenswertes rund um den Apfel. Als Herr Böhmler dann die Holzpresse bediente, warteten alle aufgeregt und sehnsüchtig auf den frisch gepressten Saft, der dann auch mit Hochgenuss "kredenzt" wurde.
Am Ende des schönen und ereignisreichen Tages, füllte jedes Kind seine eigens mitgebrachte Flasche mit gepresstem Apfelsaft und ging vergnügt nach Hause.
Schulbauernhof Domäne Hochburg e.V.
79312 Emmendingen
www.schulbauernhof-hochburg.de
Apfelaktionen auf der Domäne Hochburg Emmendingen
Einige Apfelaktionen fanden im Oktober auf der Hochburg statt. Verschiedene Grundschulklassen und eine Kindergartengruppe kamen zur Apfelernte und zum Apfelpressen auf die Hochburg. Besonders haben wir uns gefreut, dass auch eine Klasse mit geistig behinderten Kindern bei der Apfelernte mit von der Partie war.
Alle waren natürlich ganz aufgeregt und konnten es kaum erwarten zur Streuobstwiese zu kommen. Dort wartete auch schon der Traktor mit leeren Eimern und Kisten, die gefüllt werden wollten. Mit viel Energie wurden die ersten Äpfel aufgelesen, untersucht ob sie noch gut sind, in die Eimer gefüllt und mit großem Stolz zum Traktor gebracht. Die Kindergartenkinder waren vor allem damit beschäftigt, herauszufinden was einen guten von einem schlechten Apfel unterscheidet und brachten auch immer mal Eimer in denen ganze zwei Äpfel ihren Platz gefunden hatten.
Bald war es Zeit für eine Pause, bei der die Kinder verschiedene Apfelsorten probieren durften und die äußerlich sichtbaren Unterschiede zwischen einem Bioapfel und einem konventionell angebauten Äpfel vergleichen durften. Mit großer Neugierde schauten sich die Kinder die Wurmlöcher und das Innenleben einiger wurmstichiger Bioäpfel an. Ein abschließender Apfellauf auf der idyllischen Streuobstwiese bei dem die Kinder einen Apfel auf einem Esslöffel ins Ziel tragen mussten rundete die Sammelaktion ab.
Dann ging es zurück auf den Hof. Um die Äpfel zu waschen wurden sie in einen großen Bottich mit Wasser geleert und einige Kinder durften die Äpfel zum schnitzeln in eine umfunktionierte Rübenmühle tun. Da wurde gekurbelt und gekurbelt. Beim anschließenden Befüllen der kleinen Apfelpresse und beim Pressen wurde gespannt der erste Apfelsaft erwartet. Alle konnten kaum erwarten ihr Glas mit dem selbstgepressten Apfelsaft zu füllen und zu leeren. Nicht notwendig zu sagen, dass alle von "ihrem" selbst gemachten Apfelsaft völlig begeistert waren. Zum Abschluss durften die Kinder aus ihrem Lieblingsapfel ein Apfelmännchen basteln und mit nach Hause nehmen.

Bioland-Hof Matthias Bosch
Lindenhöfe 2, 89547 Gerstetten - Heldenfingen
Der Bioland Landesverband Baden-Württemberg begleitete Ende Oktober eine Apfelaktion auf dem Bioland-Hof Lindenhof der Familie Bosch in Heldenfingen. 48 Heldenfinger Grundschüler konnten nicht nur miterleben wie die Äpfel zu frischem Apfelsaft wurden, sondern mussten dabei auch selbst Hand anlegen. Zunächst mussten auf einer Streuobstwiese eifrig Äpfel aufgesammelt werden. Die Eimer der Schüler/innen füllten sich rasch und die Kinder standen schon kurze Zeit später Schlange an der mechanischen Apfelpresse, die von Matthias Bosch unter Mithilfe der Kinder mit Maische befüllt wurde.
Beim anschließenden Pressen, konnten vor allem die Jungs zeigen wie viel Kraft in ihnen steckt. Denn bis zum ersten Tropfen frischem Apfelsaft im Glas benötigt es einige Arbeitsschritte und auch einiges an Muskelkraft. Doch die Mühe lohnt, der Saft wurde von den Schülern mit Hochgenuss -und sicher auch mit ein wenig Stolz getrunken!
Aber welche Unterschiede gibt es zwischen Bioland-Apfelsaft und Discounter-Apfelsaft im TetraPak? Gemeinsam mit einem Bioland-Mitarbeiter gingen Kinder und Lehrer dieser Frage nach. Anhand der Kriterien Geruch, Geschmack und Aussehen sollten jeweils vier verschiedene Apfelsäfte getestet werden. Jeder Schüler notierte dabei seine Ergebnisse und legte danach seinen persönlichen Favoriten fest.
Zusätzlich hatten die Kinder die Möglichkeit beim Apfelgeschmackstest sensorische Unterschiede zwischen Bio – und konventionellen Äpfeln heraus zu finden.
Der Bioland Mitarbeiter wurde "mit Fragen gelöchert". Die Kinder waren hinterher schlauer und hatte jede Menge Spaß bei der gesamten Aktion.
Zum Abschluss gab es für die fleißigen kleinen Helfer zur Belohnung ein Stück selbstgebackenen Apfelkuchen und eine Bioland-Vesperbox. Alle wurden mit neuem Wissen rund um den Apfel, in die Herbstferien entlassen.

Bioland-Hof Thomas Gebhardt
Leonhardstr. 3, 88271 Wilhelmsdorf
www.hofladen-gebhardt.de
Judith Gebhardt berichtet:
Montag, den 29. Oktober, 14.00 bis 18.00 Uhr: Strahlender sonniger schöner Herbstnachmittag, wie man ihn sich nur wünschen kann!
Johanna, Josephine und Magdalena, Maria-Lisa und Johanna, Amelie und Corinna, Sämie, Rainer, Diana, Tracy, Gisela, Jakob, Annette, Mattis, Franziska, Adrian, Thomas, Emelie, Vera, Lukas und Claudio. Insgesamt 21 Kinder und Jugendliche mit Eltern, die sehr fleißig halfen in zweieinhalb Stunden unsere letzten ca. 3 to Äpfel aufzulesen.
Zum Teil musste man sie im hohen Gras echt suchen und sich auch gegen Brennesseln was einfallen lassen (Ränder). Aber alle hielten super durch, bis der letzte Apfel gefunden, aufgelesen und unser Hänger mehr als voll war! Zwei Erwachsene waren ständig damit beschäftigt die vielen Eimer zu leeren, die von den Kinder vollgefüllt mit Äpfeln angeschleppt wurden. Mein Mann Thommy und ich waren sehr zufrieden!
Um 17.00 Uhr fuhren wir dann alle zusammen wieder nach Hause und stärkten uns bei frischem Süßmost und heißen Waffeln. Ich hatte morgens von 30 Eiern und 2 kg Mehl Waffelteig gemacht und solange wir beim Äpfel lesen waren, hat Oma uns die Waffeln gebacken. Das schmeckte allen super! Schon allein der Duft, wenn man ins Haus kommt, ist eine Freude.
Thommy stellte nebenher noch Fragen: Was gibt es für Apfelsorten? Wie viel Kilo Äpfel braucht man für einen Liter Saft? Wie viele Äpfel liegen jetzt wohl auf dem vollen Hänger? Es gab viele verschiedenen Antworten dazu.
Wir bedankten uns bei allen herzlich fürs Helfen und wünschten: Zum Wohl- beim Trinken des eigenen Apfelsaftes, daheim mit der Familie. Jeder bekam nämlich fürs Helfen eine 5-Liter-Box frischen Apfelsaft mit heim, das war eine große Freude für alle! Adrian sagte: "Oje, jetzt schickt mich meine Mutter bestimmt morgen wieder Äpfel lesen, wenn ich da so tolle Sachen mitheimbringe". Alle lachten, und wir konnten Adrian beruhigen, denn es waren die letzten Äpfel für dieses Jahr!
Bioland-Hof Andrea und Hubert Göhring
Riedbachstr. 3, 88512 Mengen - Rulfingen
www.bauernhof-goehring.de
Am 26. und 28. September sowie am 20. Oktober waren jeweils 12 Kinder des Körperbehinderten Kindergartens Lassberg Sigmaringen und Sprachheilkindergarten Beuron zu einer Apfelernte Aktion bei Familie Göhring in Mengen-Rulfingen zu Gast.
Nach der Begrüßung ging es mit dem Traktor auf die Streuobstwiese. Mit Hilfe einer Schüttelmaschine wurden die Äpfel vom Baum geschüttelt. Die vielen Äpfel auf dem Boden wurden von den Kindern munter aufgelesen und anschließend sortiert.
alp-konzeptwerbung.de Die schönsten Äpfel kamen in den Korb, die restlichen Äpfel kamen auf den Hänger. Mit dem guten schönen Saftobst im Korb, und einem Hänger voll Äpfel ging es zurück zum Hof.
Hier wurden die Äpfel aus den Körben zunächst von den Kindern gewaschen und im Anschluss zerkleinert. Beim anschließenden Befüllen der kleinen Apfelpresse und beim Pressen wurde gespannt der erste Apfelsaft erwartet. Alle konnten kaum erwarten ihr Glas mit dem selbstgepressten Apfelsaft zu füllen und zu leeren. Außerdem gab es dazu leckeren Apfelkuchen der von den hungrigen Helfern verschlungen wurde.
Wagnerhof, Herr Peter Hartmann
Seemooser Weg 5, 88045 Friedrichshafen
www.wagnerhof.de
Der Apfel ist in diesem Herbst bei den Schulklassen und Kindergärten in Friedrichshafen ein beliebtes Thema. So konnten auf dem Wagnerhof von Peter und Silke Hartmann mehrere Schulklassen und Kindergartengruppen begrüßt werden.
Absolutes Highlight war die Mostobsternte auf den Streuobstwiesen rund um den Hof und das anschließende gemeinsame Pressen der Äpfel. Hier konnte man den "häßlichen" Mostäpfel (so der O-Ton eines Kindes) dann doch noch etwas gutes abgewinnen.
Beliebt aber auch die gemeinsame Apfelverkostung. Peter und Silke Hartmann boten jeweils vier bis fünf verschiedene Sorten an. Den Geschmacksinn bewußt erleben - für viele etwas ganz neues. Und Apfel ist nicht Apfel - so das Ergebnis dieser Veranstaltungen. Sieger waren übrigens Topaz und Jonagold, dicht gefolgt von Elstar.
Bioland-Hof Beate und Berthold Weber
Mattenhaus 2, 88339 Bad Waldsee
Im Herbst war die zweite Klasse der Eugen- Bolz Schule (Bad Waldsee) mit ihrem Lehrer Herrn Groß bei der Familie Weber zum Äpfel lesen.

Zuerst gab’s eine kurze Einleitung zum Ablauf der Aktion.

Die neue Apfellesemaschine ist der Hit! Damit geht’s natürlich noch viel schneller.
Aber bei so vielen Händen kommt auch beim "mit-der-Hand-auflesen" eine schöne Menge zusammen.

Die Eimer wurden in Großkisten entleert. Zum Schluss hatten wir ca 500 kg gesammelt- eine Super Leistung!

Zwischendurch hatten sich alle eine Vesperpause verdient.
Am Ende durften die Kinder Äpfel zum essen, und Saft zum Pressen mit in die Schule nehmen.
Mörikehof, Henning und Ulrike Gadge
Mörikestr. 12, 72661 Grafenberg
Am 07.10.06 luden im Rahmen des Apfelprojektes die Bioländer Ulrike und Henning Gadge in Grafenberg die Lernwerkstatt Pfiffikus zum Arbeitseinsatz "Apfelernte" ein. "Wann geht’s denn endlich los?"– ungeduldig warteten die Kinder und Eltern auf den Start der Traktorfahrt auf die Streuobstwiese. Nach einführenden Erläuterungen zu regionalen Streuobstwiesen, zu Bioland und zur Gentechnik ging’s dann endlich los mit dem Traktor. An Bord die Ernteutensilien und vier Familien.
Auf der Wiese begann nach kurzer Arbeitseinweisung von Henning Gadge der Arbeitseinsatz Apfelernte am ersten Baum. Die herab gefallenen Äpfel mussten aufgelesen und sortiert werden. Die guten Äpfel in den Eimer, die schlechten in die Mitte zum Stamm auf einen Haufen werfen. Ein munteres Sortieren und ein buntes Gewusel unterm Apfelbaum begann. Verena begutachtete mit großen Augen ihren Apfel "Ist der gut oder ist der schlecht?". Doch irgendwann hatten die Kinder und Eltern den Dreh raus, und es war klar welcher Apfel in den Eimer kam. Äpfel, die den Helfern schmeckten durften, in die von Ulrike Gadge verteilten Papiertüten gesteckt und später mit nach Hause genommen werden.
Nach rund einer dreiviertel Stunde war schon deutlich sichtbar, dass in so einer Apfelernte reichlich Arbeit steckt. Der anfängliche Enthusiasmus ließ etwas nach, die Eimer füllten sich nicht mehr so schnell und man ging lieber zum nächsten Baum, denn dort lagen größere Äpfel, und es war weniger mühsam. Doch Langeweile kam nicht auf. Die Kinder schleppten die vollen Eimer, tobten über die Wiese, beantworteten Fragen des Bioland-Apfelquiz oder durften sogar mal mit dem kleinen Schlepper eine Runde über die Wiese tuckern.
Während Kinder und Eltern eifrig Äpfel sammelten, organisierte Henning Gadge zwischenzeitlich eine weitere Hilfskraft. Voller Neugierde wurde der "Neue" von der Gruppe begutachtet. Wer ist das denn? Wie arbeitet der? Was kann der? Henning Gadge stellte den "Neuen" vor. "Das ist unser Streuobstwiesel" - hierbei handelt es sich um ein handgeführtes motorisiertes Auflesegerät, das in der Lage ist, sehr schnell die Äpfel aufzulesen. Doch bevor der "Neue" zeigen konnte, was er drauf hat, führte Henning Gadge vor, was "Äpfel schütteln" heißt. Denn schließlich sollte der Wiesel richtig was zu schaffen kriegen. Anschließend mussten alle noch mal unter den Baum. Die herunter geschüttelten Äpfel mussten sortiert werden, diesmal hieß es alle schlechten zum Stamm werfen, alle guten nicht in den Eimer, sondern auf der Wiese liegen lassen.
Dann konnte der Wiesel starten – und wie schnell das ging! Um das Gerät bildete sich eine Traube von Kindern, die eifrig hinter her rannten. Man musste sich ran halten, wenn man Schritt halten wollte… doch die Kinder waren schnell. Jetzt war Teamarbeit gefragt, es klappte hervorragend, denn auch die Eltern packten mit an. Die vollen Kisten mussten in Windeseile gegen leere Kisten ausgetauscht werden. Die Kinder schnappten sich zu zweit die mit Äpfeln gefüllten Kisten und trugen sie zum Hänger, denn schließlich musste der auch noch gefüllt werden. Auf dem Hänger hatten sich mittlerweile auch noch ein paar Kinder platziert und sortierten dort oben die übersehenen schlechten Äpfel heraus.
Aber wie schmecken denn eigentlich die Äpfel und welche Unterschiede gibt es zwischen Bioland-Apfelsaft und Discounter-Apfelsaft im TetraPak? Gemeinsam mit zwei Bioland-Mitarbeiterinnen gingen Kinder und Eltern dieser Frage nach. Anhand der Kriterien Geruch, Geschmack und Aussehen sollten jeweils vier Apfelsorten und verschiedene Apfelsäfte getestet werden.
Zur Stärkung der Helfer gab es dann eine Runde Pizza, denn der Tag war lang, die Gruppe hatte kräftig mit angepackt….auch wenn lange noch nicht alle Äpfel geerntet waren. Aber für alle war es ein spannendes Erlebnis, dieser Arbeitseinsatz Apfelernte.

Voltz GbR, Familie Helmut und Beate Voltz
In den Breitwiesen 1, 71576 Burgstetten
Ende September öffneten Beate und Helmut Voltz in Burgstetten bei Backnang für zwei Tage ihr Scheunentor für eine Gruppe von Konfirmanden aus Ostfildern-Nellingen. Freitag Nachmittag reiste die Vorhut von sechs Jungs in Begleitung von Pfarrer Martin Büser an. Nach einem Lagerfeuer bezog die Gruppe im Schuppen ihr Strohlager zwischen den Rundballen: Da, das "Stroh so raschelt" und es "im Schlafsack juckt und piekst" war die Nacht für die Jugendlichen natürlich kurz, denn in dieser Umgebung zu schlafen war für alle neu - aber auch ein einmaliges Erlebnis. Umso schwerer war es die Jungs am nächsten Tag munter zu bekommen. Nach dem Frühstück ging es bei schönstem Sonnenschein und optimalem Erntewetter ab auf die Wiese zum Arbeitseinsatz.
Ziel war es einen Anhänger mit Mostäpfeln zu füllen. Die Äpfel wurden in Körben gesammelt und auf den Hänger geladen. In der Zwischenzeit kamen dann auch die Verstärkung. Direkt vom Bahnhof marschierten die sieben Mädels auf die Obstwiese, um den Jungs beim Sammeln zu helfen. Nach zwei Stunden Äpfel aufsammeln war der Hänger jedoch nur zur Hälfte voll und die Jugendlichen wollten sich lieber auf die Wiese legen. Was tun? Der Energie-Akku der Jugendlichen musste wieder geladen werden. So ging es zurück zum Hof, wo schon die dampfenden Töpfe voll Vollkornspaghetti und Tomatensoße auf die Gruppe wartete.
Doch allein vom Sammeln wird noch lange kein Saft aus den Äpfeln. Gestärkt vom Mittagessen ging es nun an die Presse. Die Äpfel mussten vom Hänger in die Presse, um dort zerkleinert und anschließend gepresst zu werden. Unter Anleitung von Helmut Voltz befüllten die Jungs die Presse und kurbelten und kurbelten…. Schon bald floss der erste Saft ins Krügchen.
Während die Jungs ihre Kräfte beim Pressen messen konnten, bereiteten die Mädels der Gruppe den Apfelkuchen vor. Anschließend werden die Jugendlichen, die begleitende Mutter und der Pfarrer von zwei Bioland Mitarbeiterinnen auf den Geschmack von verschiedenen Äpfeln und Apfelsäften gebracht.
Anhand von Kriterien wie Geruch, Geschmack und Süße mussten jeweils vier Apfelsorten und Apfelsäfte getestet werden. Unter die Apfelsorten hatte sich ein Apfel von der Streuobstwiese gemischt, und dieser musste von den Jugendlichen herausgeschmeckt werden. Beim Apfelsafttest musste unter anderem der frisch gepresste und der mit Zucker angereicherte Apfelfruchtsaft eines Discounters herausgeschmeckt werden. Was den meisten gelang. Der Favorit der Säfte war der frisch gepresste und der klare Saft von den regionalen Streuobstwiesen.
Die Jugendlichen konnten an diesem Tag erfahren, wie viel Energie und Arbeit in einem Glas Apfelsaft stecken. Vor allem als sie nach einer Runde Pressen einen Blick in den Hänger warfen, mussten sie feststellen, dass er immer noch zur Hälfte gefüllt war.
Zum Abschluss gab es den frisch gebackenen Apfelkuchen und dazu den frisch gepressten Apfelsaft. Die Jungs machten sich nun auf die Heimfahrt. Die Mädels durften auf die Wiese zum Sammeln und abends wartete auf sie das Lagerfeuer und das Rascheln im Stroh.

Bioland-Hof Andrea und Hubert Göhring
Riedbachstr. 3, 88512 Mengen - Rulfingen
www.bauernhof-goehring.de
Auf dem Bioland-Hof der Familie Hubert und Andrea Göhring in Mengen-Rulfingen herrscht vor den Sommerferien Hochbetrieb. Sechs Schulklassen und eine Kindergartengruppe suchten, forschten und entdeckten so allerhand auf dem Bioland-Betrieb. Neben der Hoferforschung und einer Betriebsführung stand immer das Thema Kartoffel auch auf dem Programm.
Aber nicht nur die Fahrt mit dem umgebauten und bemalten "Taxi-Ladewagen", sondern auch das Kartoffelkäfersuchen waren der absolute Renner. Die Kinder waren kaum noch aus dem Acker zu kriegen. Das war einfach klasse. Auch der Nützlingsstreifen mit all den vielen Bienen, Hummeln und Marienkäfern war sehr gefragt. Ausgerüstet mit Becherlupen konnten die Kinder alles Gesammelte genau betrachten.
Die Kinder entdeckten, erlebten und hatten großen Spaß. Weiter geht’s dann im Herbst mit der Kartoffel- und der Apfelernte. Unter dem Motto "Hol die Knolle aus der Scholle" und "Wie kommt der Apfel in die Flasche" werden wieder einige Schulklassen bei Familie Göhring erwartet.
Mit dabei waren:
Lassbergkindergarten, Sigmaringen
Förderschule Mengen, 1.-3. Klasse mit Frau Braun
Ablachschule Mengen, Klasse 2a mit Frau Hörmand-Schwend
Sprachheilschule Altshausen, Klasse 2 mit Frau Kunz
Grundschule Inzighofen, 1. Klasse mit Frau Großmann
Grundschule Krauchenwies, 3. Klasse mit Herrn Fink
Grundschule Mengen, 2. Klasse mit Frau Kumpf
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Bioland-Hof Andrea und Hubert Göhring
Riedbachstr. 3, 88512 Mengen - Rulfingen
www.bauernhof-goehring.de
Im Herbst ging’s dann mit der Kartoffelernte gemeinsam mit dem Kindergarten Löwenzahn aus Rulfingen. Mit einem Traktor und eigens für den Transport für Kinder hergerichteten Anhänger, durften die Kinder des Kindergartens Löwenzahn auf den Kartoffelacker der Familie Göhring. Schon die Fahrt auf den Kartoffelacker war für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis. Auf dem Acker angelangt, zeigte uns Herr Göhring, was sich alles in der Erde befindet. In einer Becherlupe konnten die Kinder verschiedene Tiere genau beobachten. Anschließend zeigte uns Herr Göhring, wie die Bauern früher die Kartoffeln mit dem Spaten ausgegraben haben. Natürlich durften die Kinder nun auch selbst mithelfen und die Kartoffeln in die Körbe einsammeln. Groß war die Freude, als eine Rießenkartoffel "Der Kartoffelkönig" gefunden und geerntet war. Nach dieser anstrengenden Arbeit war der Durst und Hunger der Kinder groß und freudig machten sie sich über die Pellkartoffeln mit Milch und den selbstgepressten Apfelsaft von Frau Göhring her. Nach dieser überaus leckeren Stärkung erlebten die Kinder mit, wie heutzutage die Kartoffeln mit dem Kartoffelvollernter auf wesentlich leichtere Art geerntet werden. Auch hierbei durften die Kinder tatkräftig mithelfen und Steine und Kartoffeln voneinander trennen. Zurück ging es wieder mit Hänger und Traktor auf den Hof der Familie Göhring. Dort durften die Kinder Hasen und sogar ein kleines Ferkelchen streicheln. Als kleines Dankeschön überreichten die Kinder Frau Göhring das Bilderbuch vom Pfannkuchen, bevor der Morgen mit der Fahrt in den Kindergarten endete. Mit den geernteten Kartoffeln wurde im Kindergarten ein Mittagessen bereitet.
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Petrik GbR, Helmut u. Beate Petrik
Am Heulenberg, 76327 Pfinztal
Einmal im Jahr haben wir viele kleine Helfer bei der Kartoffelernte. In diesem Jahr waren es die Kinder vom Alten-Pfarrhaus-Kindergarten in Berghausen.
Nach dem langen Fußmarsch zu uns, wurde erst einmal ausführlich gevespert. Anschließend wurden Esel, Ziegen und Hühner gefüttert. Und so manche kleine Möhre, die für die Tiere vorgesehen war, wanderte in einen Kindermund. Das Hochklettern auf den großen Traktoranhänger war dann die nächste Herausforderung. Manche Kinder schafften es spielend, andere erforderten einige Muskelkraft unsererseits.
Auf dem Acker angekommen wurden die verschiedenen Erntemöglichkeiten ausprobiert. Mit den Händen ausgraben war fast unmöglich, mit der Grabgabel ging es dann schon besser. Welche Freude aber, als Florian uns die Kartoffeln mit dem Schwingsiebroder vor die Nase schüttelte. Jetzt gab es kein Halten mehr und die mitgebrachten Kisten füllten sich schnell.
Beim Kartoffeln einsammeln gab es viel zu entdecken: wie verschieden doch Kartoffeln aussehen können- riesengroß und winzigklein, ganz grün vom Licht oder angeknabbert von den verschiedenen Tieren, außerdem ganze Regenwurmfamilien, Engerlinge und Laufkäfer und sogar eine Maulwurfsgrille.
Nach getaner Arbeit gings mit dem Traktor wieder zurück auf den Hof. Ein kleiner Sack Kartoffeln wurde in den Kindergarten mitgenommen und eine leckere Suppe daraus gekocht.
Bioland-Hof Helmut u. Beate Petrik, Am Heulenberg, D 76327 Pfinztal, Tel.: 0721/460728, Email: Biolandhof-Petrik -at- t-online.de
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Naturerlebnistage - Dietmar Oppenländer vom Paulinenhof in Winnenden
Projektbeschreibung
Internet: www.paulinenpflege-winnenden.de/heime/paulinenhof
Schul- und Erlebnisbauernhof Schmid - Gerhard Schmid, Schramberg-Waldmössingen
Projektbeschreibung
Internet: www.erlebnis-bauernhof.de
Bioland Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Anja Kirchner
Schelztorstr. 49, 73728 Esslingen
T: 0711-550939-46, F: 0711-550939-50, E-Mail: anja.kirchner-bw -at- bioland.de